1/169/0/1/1745
Archiwum Główne Akt Dawnych, Warszawa (AGAD)
Sechs Seiten einer Tabelle der Dörfer, die um 1797 für die preußische Verwaltung Südpreußens angelegt wurde: für jeden von 164 Orten um Konin, darunter Trąbczyn und sein Hauland, die Zahl der Häuser und Kirchen und der christlichen und jüdischen Einwohner.
- Dokumente
- 1
- Handschriftenseiten
- 6
- Zeitraum
- 1797
Über diesen Bestand
Sechs Seiten einer statistischen Tabelle der Dörfer, verwahrt im Hauptarchiv Alter Akten (Archiwum Główne Akt Dawnych) in Warschau unter den Akten des südpreußischen Departements des preußischen Generaldirektoriums. Das Archiv nennt den Band „Die neuesten topografischen Nachrichten von Südpreussen“ und datiert ihn auf 1797. Die sechs Seiten sind mit Bleistift von 401 bis 406 gezählt. Sie enthalten einen Teil eines alphabetischen Verzeichnisses der Dörfer eines Kreises mit den Häusern, Kirchen und Einwohnern jedes Ortes und werden als ein Dokument, eine Tabelle, veröffentlicht.
Historischer Hintergrund
Preußen bildete die Provinz Südpreußen aus den polnischen Gebieten, die es in den Teilungen von 1793 und 1795 nahm. Die Provinz wurde von Berlin aus durch ein Departement des Generaldirektoriums verwaltet, der Zentralbehörde für Finanzen, Krieg und Domänen, und in der Provinz selbst durch Kriegs- und Domänenkammern in Posen, Kalisch und Warschau. Das Gebiet jeder Kammer war in Kreise geteilt, an deren Spitze je ein Landrat stand; Konin war einer der elf Kreise der Kalischer Kammer. Zu den Akten des Berliner Departements, dem Bestand, zu dem dieser Band gehört, zählen Erhebungen, die die neue Verwaltung über die Orte der Provinz anlegte.
1796 schenkte der König das konfiszierte Gut Trąbczyn dem Fürsten Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen (1746-1818). Die Tabelle zählt die Dörfer des Gutes so, wie die preußische Verwaltung sie in den ersten Jahren seines Besitzes vorfand.
Inhalt
Das Verzeichnis. Die Einträge sind gezählt und alphabetisch geordnet; diese Seiten haben die Nummern 140 bis 303, von Kurow bis Wierzbna [1]. Die genannten Orte, darunter Ląd mit seinem Kloster, Lądek, Rzgow und Stare miasto, liegen um Konin. Die Seiten nennen den Kreis nicht und tragen kein Datum [1].
Was gezählt wird. Jeder Eintrag gibt die Art des Ortes und seinen Namen, die Zahl der Häuser und die Zahl der Kirchen an, dann die Christen und die Juden, jeweils männlich, weiblich und ihre Summe, und zuletzt die Summe aller Menschen [1]. Die meisten Orte sind Dörfer. Die übrigen sind Hauländereien („Haul.“ für Hauland), Mühlen, Vorwerke („Vorw.“), das Kloster Ląd und ein Krug [1]. Ein Ort ohne Kirche oder ohne Juden hat in der Spalte einen Strich. Juden sind für acht Orte eingetragen, nie mehr als vier Personen an einem Ort [1].
Die Seitensummen. Jede Seite endet mit einer Zeile unter dem Wort „Latus“, der Summe der Seite in jeder Spalte, gezählt von 6 bis 11 [1]. Vor diesen Seiten standen also fünf Seiten des Verzeichnisses, und das Alphabet zeigt, dass mindestens eine folgte, mit den Namen auf Z.
Trąbczyn und die Orte in seiner Nähe. Trąbczyn, geschrieben „Trąpczyn“, ist Eintrag 291: 32 Häuser, 1 Kirche und 165 Einwohner, 51 männlich und 114 weiblich [1]. Sein Hauland ist Eintrag 292 und größer als das Dorf: 34 Häuser und 271 Einwohner [1]. Zwei kleine Orte tragen den Namen des Gutes in gekürzter Form: ein Nowa wieś mit 5 Häusern und 49 Einwohnern (Eintrag 194) und ein Stara Huta mit 2 Häusern und 9 Einwohnern (Eintrag 283) [1]. Szetlew hat 11 Häuser und 84 Einwohner; Szetlewek hat 20 Häuser und 140 Einwohner, darunter 4 Juden [1]. Łukom, der Nachbar, mit dem Trąbczyn zwei Jahrhunderte um seine Grenze stritt, hat 28 Häuser und 149 Einwohner, sein Hauland 8 Häuser und 40 Einwohner [1].
Form und Sprache
Der Kopf der Tabelle ist gedruckt, in deutscher Sprache. Er steht auf einem höheren Blatt, das hinter den beschriebenen Blättern liegt und über jedem von ihnen sichtbar ist, so dass ein Kopf für alle Seiten dient. Die Einträge stammen von der Hand eines Schreibers. Er schrieb die Art der Orte in deutscher Schrift und die Namen in lateinischer Schrift. Die Namen sind polnisch, in seiner Schreibung, und einige sind gekürzt („Kurow Grab:“, „dito Szyman.“). In jeder Zeile ergeben Männer und Frauen die angegebene Summe, und die Zeilen jeder Seite ergeben deren Seitensumme.
Verwandte Bestände
Die Schenkung von Trąbczyn an Hohenlohe-Ingelfingen 1796: Oe 1 Bü 14525 und I. HA GR, Rep. 7 C, Nr. 3570. Die Aufteilung von Zagórów und Trąbczyn unter Siedler 1805 und 1806: 53/968/0/-/801. Die Grenze zwischen Trąbczyn und Łukom, wie die Kommission von 1775 und das Krontribunal 1782 sie festlegten: 53/17/0/-/Konin Gr.145 und 53/17/0/-/Konin Gr.153. Die Briefe Triebenfelds, des Bevollmächtigten des Fürsten, über die Verwaltung der Güter: Oe 1 Bü 9454.
Dokumente
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Wie er bearbeitet wurde
Scans
Der Herausgeber stellte drei Aufnahmen aus dem Band bereit. Jede zeigt zwei gegenüberliegende Seiten der Tabelle; sie wurden am Falz in sechs Seitenbilder geteilt. Der gedruckte Kopf, der auf einem Blatt hinter den beschriebenen Blättern steht, ist oben auf jedem Bild zu sehen.
Transkription
Eine frühere Transkription gab es nicht. Ein KI-Modell (Claude) las die Tabelle Zeile für Zeile von den Scans, und der Herausgeber prüfte diese Lesung danach Zeile für Zeile an den Scans, auf einem Blatt, das jede Zeile der Tabelle neben einem Bild derselben Zeile zeigt; 25 Namen wurden berichtigt. Die Tabelle wird als Tabelle wiedergegeben: eine Zeile für jede Zeile der Seite, in den Spalten der Seite. Der gedruckte Kopf steht einmal, über der ersten Seite.
Die Art des Ortes und der Name stehen auf der Seite in einer Spalte und hier in einer Zelle. Der Punkt, den der Schreiber hinter jede Zahl setzte, ist weggelassen, sein Strich in einer leeren Spalte ist beibehalten. Wo er einen Namen kürzte, schloss er ihn mit einem geschwänzten Strich, oft gefolgt von einem Doppelpunkt; der Strich wird als Punkt wiedergegeben oder als der Doppelpunkt, wo er einen setzte. Die Namen sind geschrieben wie auf der Seite, mit den Zeichen, die der Schreiber auf die Buchstaben setzte, und ohne weitere.
Prüfung der Zahlen
Jede Zeile der Tabelle trägt ihre eigenen Summen und jede Seite ihre Seitensumme. Nach der Lesung ergeben die Männer und Frauen jeder Zeile die Summe daneben, die Christen und Juden die Summe der Zeile und die Zeilen jeder Seite die Seitensumme in allen neun Spalten. Eine falsch gelesene Zahl würde eine dieser Summen stören; keine ist gestört. Für die Namen gibt es keine solche Prüfung; sie beruhen auf den beiden Lesungen.
Zusammenfassung und Übersetzung
Die Zusammenfassung wurde auf Deutsch aus der Tabelle geschrieben und ins Englische übersetzt; jede Aussage darin wurde dann an der Tabelle geprüft. Die englische Fassung der Tabelle übersetzt den Kopf und die Art der Orte und lässt die Namen so, wie der Schreiber sie schrieb; nur Trąbczyn und Świątniki erhalten die Schreibung, die diese Edition überall verwendet.