Document 29 · Letter
10 February 1808
Sławięcice (Schlawenschitz)
Bally, of Hohenlohe-Ingelfingen's household at Sławięcice → Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent
Bally reminds von Triebenfeld of the meeting the latter had promised him when they met Court Councillor Hahn at Łosiów near Brzeg. He supposes him to be in Wrocław again and asks whether and when he might call on him there, since his master (His Serene Highness) has asked about it. He has heard that French troops are to be quartered at Sławięcice as well. In that case he could not get away, and it would be worse still if he had to clear out the stables. He hopes for a talk soon.
Bally erinnert von Triebenfeld an das Treffen, das dieser ihm bei der Begegnung mit Hoffrath Hahn in Łosiów bei Brzeg versprochen hatte. Er vermutet ihn wieder in Wrocław und fragt, ob und wann er ihm dort aufwarten könne, da sein Herr (Durchlaucht) danach gefragt habe. Er hat gehört, dass auch in Sławięcice französische Einquartierung kommen soll. Dann könne er nicht fort, schlimmer noch, wenn er die Stallungen räumen müsse. Er hofft auf ein baldiges Gespräch.
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- Hochwohlgeborner Herr,
- Höchst zu verehrender Herr Krieges Rath!
- als Ew. Hochwohlgeboren ich die Ehr hatte mit dem Hoffrath
- Hahn in Lohsen bei Brieg zu begegnen, waren Sie so gnädig
- nur ein Rendez Vous zu versprechen, noch der Retour von
- Memel. Da dies noch nicht geschehen und ich vermuthen, daß
- Hochdieselben schon wieder in Breslau seyn werden, so unter-
- stehen mich hiermit gehorsamst zu bitten, ob ich Hoffnung
- haben kann und wann durch in Breslau war aufzuwarten
- da ich von meinen gnädigsten Herrn Durchlaucht darum gefragt wor[den]
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Hochwohlgeborner Herr,
Höchst zu verehrender Herr Krieges Rath!
als Ew. Hochwohlgeboren ich die Ehr hatte mit dem Hoffrath Hahn in Lohsen bei Brieg zu begegnen, waren Sie so gnädig nur ein Rendez Vous zu versprechen, noch der Retour von Memel. Da dies noch nicht geschehen und ich vermuthen, daß Hochdieselben schon wieder in Breslau seyn werden, so unterstehen mich hiermit gehorsamst zu bitten, ob ich Hoffnung haben kann und wann durch in Breslau war aufzuwarten da ich von meinen gnädigsten Herrn Durchlaucht darum gefragt wor[den]
- Sehr glücklich, wann Ew. Hochwohlgeboren ich die Ehre haben
- könnten zu sprechen, würden es mich machen, nur im Augen,
- Blick hör ich, daß wir auch hier französisch Einquartierung
- bekommen sollen: da könnte ich nicht vom Fleck und noch
- härten wären es, wann ich die Stallungen räumen sollten.
- und wird einen andern Aufenthalts Ort suchen.
- Demohngeachtet hoffe ich bald mündlich die Ehren haben zu
- können, zu versichern, daß ich in tiefster Hochachtung
- erstorben ad
- Ew. Hochwohlgeboren
- Schlawenschitz
- d. 10. Februar
- 1808
- treu gehorſamſt
- Bally
Sehr glücklich, wann Ew. Hochwohlgeboren ich die Ehre haben könnten zu sprechen, würden es mich machen, nur im Augen, Blick hör ich, daß wir auch hier französisch Einquartierung bekommen sollen: da könnte ich nicht vom Fleck und noch härten wären es, wann ich die Stallungen räumen sollten. und wird einen andern Aufenthalts Ort suchen. Demohngeachtet hoffe ich bald mündlich die Ehren haben zu können, zu versichern, daß ich in tiefster Hochachtung erstorben ad
Ew. Hochwohlgeboren
Schlawenschitz
d. 10. Februar 1808
treu gehorſamſt
Bally

