Document 231 · Letter
9 January 1812
Wrocław (Breslau)
Carl Ferdinand Weigel, banker at Wrocław, a creditor → Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent
Weigel asks von Triebenfeld to fix a day for a meeting in Kalisz or at another place of his choosing. There he wants to discuss and take counsel on the matters between the Prince of Hohenlohe and himself. He says that some weeks ago he was in Kalisz on his own business and had hoped to see von Triebenfeld there, but that he could not find out with certainty where he was staying. He asks for a prompt reply.
Weigel bittet v. Triebenfeld, einen Tag für ein Treffen in Kalisz oder an einem anderen Ort seiner Wahl zu bestimmen. Dort will er die Angelegenheiten zwischen dem Fürsten v. Hohenlohe und sich besprechen und beraten. Vor einigen Wochen war er in eigenen Geschäften in Kalisz und hatte gehofft, v. Triebenfeld dort zu sehen. Dessen Aufenthaltsort konnte er aber nicht sicher erfahren. Er bittet um baldige Antwort.
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- Hochwohlgebohrner
- hochzuverehrender Herr und Freund!
- Vor einigen Wochen war ich eigener Geschäfte waren im Kalisz,
- wozugleich hofte, Ihnen schäzbarer Freund daselbst zu sehen, und
- zu sprechen, welches Vergnügen aber entbehren müße, auch
- könte mit Gewißheit den Ort Ihres dermahligen Auffenthalts
- nicht erfahren, ansonst Ihnen meinem Besuch gemacht
- haben würde; da ich aber doch sehr wünschte mich mit ihnen
- über die Angelegenheiten zwischen Ihrem Fürstens v. Hohenlohe
- und mir zu besprechen und zu berathen, so würde hiemit Ihnen
- höflich bitten, nur gefälligst einen Tag zu bestimmen an welchem
- ich das Vergnügen haben könte Ihnen in Kalisz oder wo Sie
- es sonst verlangen, zu finden, ich werde dieses als einem Be-
- weiß Ihrer gegen mich hegenden Freundschaft erkennen, und
- zu allen Gegengefälligkeiten mich stets bereit finden laßen.
- Im Erwartung einer geneigten baldigen Antworth bin unverändert
- Ewr. Hochwohlgeb.
- Breslau d 9ten Januar 1812
- ergebener Freund u. Diener
- C. F. Weigel
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Hochwohlgebohrner
hochzuverehrender Herr und Freund!
Vor einigen Wochen war ich eigener Geschäfte waren im Kalisz, wozugleich hofte, Ihnen schäzbarer Freund daselbst zu sehen, und zu sprechen, welches Vergnügen aber entbehren müße, auch könte mit Gewißheit den Ort Ihres dermahligen Auffenthalts nicht erfahren, ansonst Ihnen meinem Besuch gemacht haben würde; da ich aber doch sehr wünschte mich mit ihnen über die Angelegenheiten zwischen Ihrem Fürstens v. Hohenlohe und mir zu besprechen und zu berathen, so würde hiemit Ihnen höflich bitten, nur gefälligst einen Tag zu bestimmen an welchem ich das Vergnügen haben könte Ihnen in Kalisz oder wo Sie es sonst verlangen, zu finden, ich werde dieses als einem Beweiß Ihrer gegen mich hegenden Freundschaft erkennen, und zu allen Gegengefälligkeiten mich stets bereit finden laßen. Im Erwartung einer geneigten baldigen Antworth bin unverändert Ewr. Hochwohlgeb.
Breslau d 9ten Januar 1812
ergebener Freund u. Diener
C. F. Weigel
