Document 165 · Letter
1805
Wrocław (Breslau)
Hahn, court councillor in Hohenlohe-Ingelfingen's service → Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent
Hahn sends, on the Prince's orders and as a supplement to the princely letter already dispatched, a copied extract from what came in by mounted post from Glenck. The Prince thinks it useful. The Prince is better: the attack has moved from his right hand into his left foot, and the pain stopped during the night. Bernhardi has arrived, but is not entirely well. The Prince had Hahn reassure him. Hahn wishes Triebenfeld a recovery.
Hahn schickt im Auftrag des Fürsten als Nachtrag zum schon abgesandten fürstlichen Schreiben einen abschriftlichen Auszug aus dem, was mit der reitenden Post von Glenck eingegangen ist. Der Fürst hält es für nützlich. Dem Fürsten geht es besser: Der Anfall ist aus der rechten Hand in den linken Fuß gezogen, der Schmerz hat nachts aufgehört. Bernhardi ist angekommen, aber nicht ganz gesund. Der Fürst ließ ihn durch Hahn beruhigen. Hahn wünscht Triebenfeld Genesung.
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- Hochwohlgebohrner Herr
- Hochzuverehrender Herr Krieges und Forst Rath!
- Ich habe die Ehre Euer Hochwohlgebohren noch einiges
- was mit heutiger reitenden Post von dem p. H. Glenck
- eingegangen ist mitzutheilen, das fürstliche Schreiben
- hatte ich bereits zur Post gegeben, als ich von des
- Fürsten Durchlaucht den Befehl erhielte im Nach-
- trag das zu sagen, was ich hier im Auszug abschrifft-
- lich anlege. Sr Durchlaucht glauben, daß es denen-
- selben von Nutzen seyn dürfte. Höchstdieselben
- befinden sich heute besser als gestern, in dem der
- Anfall aus der rechten Hand in den linken Fuß
- gezogen war, und gestern dort heftig schmerz-
- te, jedoch hörte dieser Schmerz diese Nacht auf
- und war sogar beym ausdehnen der Sehnen
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Hochwohlgebohrner Herr Hochzuverehrender Herr Krieges und Forst Rath!
Ich habe die Ehre Euer Hochwohlgebohren noch einiges was mit heutiger reitenden Post von dem p. H. Glenck eingegangen ist mitzutheilen, das fürstliche Schreiben hatte ich bereits zur Post gegeben, als ich von des Fürsten Durchlaucht den Befehl erhielte im Nachtrag das zu sagen, was ich hier im Auszug abschrifftlich anlege. Sr Durchlaucht glauben, daß es denenselben von Nutzen seyn dürfte. Höchstdieselben befinden sich heute besser als gestern, in dem der Anfall aus der rechten Hand in den linken Fuß gezogen war, und gestern dort heftig schmerzte, jedoch hörte dieser Schmerz diese Nacht auf und war sogar beym ausdehnen der Sehnen
- nicht mehr fühlbar, wir hoffen alle das besten.
- Herr Bergrath Bernhardi iſt für angekommen, jedoch
- wie ich gestern selbst sahe — nicht ganz geſund — Sr
- Durchlaucht schikten mich, um Ihn darüber zu beru-
- higen, weil Er wegen seiner fortdauernden Unpäß-
- lichkeit noch nicht seine Aufwartung machen konnte.
- Euer Hochwohlgebohren erlauben mir noch schlieslich
- den herzlichsten Wunsch Ihrer Wiederstellung
- und vollkommensten Fortdauernden Geſundheit
- anzuhängen, und zugleich mich deren ferneren un-
- schäzbaren Gewogenheit empfehlen zu dürfen
- Stets in vollkommenster Verehrung.
- Euer Hochwohlgebohren,
- Breslau d 8ten Mertz
- 1805.
- unterthäniger Diener
- A. Hahn
nicht mehr fühlbar, wir hoffen alle das besten. Herr Bergrath Bernhardi iſt für angekommen, jedoch wie ich gestern selbst sahe — nicht ganz geſund — Sr Durchlaucht schikten mich, um Ihn darüber zu beruhigen, weil Er wegen seiner fortdauernden Unpäßlichkeit noch nicht seine Aufwartung machen konnte. Euer Hochwohlgebohren erlauben mir noch schlieslich den herzlichsten Wunsch Ihrer Wiederstellung und vollkommensten Fortdauernden Geſundheit anzuhängen, und zugleich mich deren ferneren unschäzbaren Gewogenheit empfehlen zu dürfen Stets in vollkommenster Verehrung. Euer Hochwohlgebohren,
Breslau d 8ten Mertz
1805.
unterthäniger Diener
A. Hahn

