Traces in the Sand

Document 223 · Letter

4 December 1811

Sławięcice (Schlawenschitz)

Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen → Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent

The Prince reports an exchange offer from General v Schimmelpfennig, who wants to trade the Zagórów estates for his own estates Szelce and Maderzewo near Mysłowice (yield 8,000 Rthl, according to others 6,000 Rthl). Lieutenant Sommer is to prepare the inspection at Zagórów. He doubts a deal with Weigel will be concluded. He urgently needs cash by Christmas, no longer asks about the Trąbczyn lawsuit, and permits Trąbczyn to be included in a transaction if this is advantageous. He gave a suitor from Hohenlohe-Kirchberg his consent to marry Adele.

One line per manuscript line, with broken words hyphenated and stray break marks removed. Editorial decisions are set out in About the edition.
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  1. 223
  2. Hochwohlgebohrner Herr,
  3. Hochzuehrender Herr Krieges und Forst Rath!
  4. Ew. Hochwohlgebohren Schreiben vom 20. Novb. erhielte
  5. ich den 26ten bis heute müßte ich aber den Boten, der
  6. bezahlt ist, und den ich auch für seinen Aufenthalt ent-
  7. schädigt habe, anhalten, um Ew. Hochwohlgebohren
  8. genau mit einigen Vorfällen bekannt zu machen,
  9. die mir allerdings werth scheinen benutzt zu werden
  10. und wahrscheinlich auch nach ihrem Ermessen den Vor-
  11. zug vor andern Planen verdienen. Ich werde, wenn
  12. ich erst Ihren Brief beantwortet habe, darüber
  13. so viel nur es nöthig scheint, ins Detail gehen,
  14. um Ihnen theils das Vortheilhafte der neuern
  15. Aussicht zu schildern, theils auch die Nothwendig-
  16. keit darstellen, die nur es zum Gesetz macht, zu
  17. zugreifen, um mir theils baare klingende Mittel
  18. theils solche Objekte zu verschaffen, die schuldete
  19. frey sind, und damit nur vor den Augenblick
  20. mich aus einem Gedränge zu weißen, welches
  21. mich fast erdrückt, um Zeit zu gewinnen, und
  22. mir nach zunehmender Absprache mit meinen Kin-
  23. dern durch einzuschlagende fernere vernünftigten
  24. Plane Luft zu schaffen, um einigermaßen ertrag
  25. lich bestehen zu können. Daß Ew Hochwohlgebohren
  26. hiezu als erprobter Freund treu bewirken wollen
  27. ersehe ich mit Dankbarkeit aus Ihrer werthen
  28. Zuschrift und wäre ich nur ganz sicher bei der
  29. Vormundschaft meines Sohnes Adolphs die Koschentin
  30. Güter ange
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  1. so wäre Ihr Plan vortreflich; ich bitte, ihn auch nicht sollen
  2. zu lassen, da mir das Wohl der Hypothekengläubiger die
  3. dorten ihre sonde stehen haben, sehr eifrig am Herzen liege
  4. Ich werde auch um dieses zu befördern mich eifrigst ver-
  5. wenden, und hoffe, mein ältester Sohn und mein Schwie-
  6. gersohn werden mit Eifer zu Erreichung dieser Absicht beurück-
  7. ken. Da aber dieses Wunsch erreicht werden kann, wenn
  8. wir mit Weigel und Stössel auch nicht nach Ew Hochwohl-
  9. gebohren weise angelegten Plan zu Stande kommen, so muß
  10. ich mein Wohl besonders darin suchen, nur durch die Ver-
  11. äußerung der Zagorower Güter Mittel zu verschaffen, mich
  12. meiner Privat Schulden zu entledigen, die mich am meisten
  13. heimigen, welches denn durch meine jetzo gemachte
  14. Anlage wie ich hoffen darf, bald und erwünscht
  15. werden soll, besonders wenn Sie Ihre ganze Kraft
  16. und Negociations Talent mit mir zu vereinigen und
  17. in gleicher Absicht darüber zu unterhandeln sich freund-
  18. schaftlich angelegen seyn lassen wollen. Ich habe Ihren
  19. nur vorgelegten Plan zur Unterhandlung mit Weigel
  20. und Stössel genau beherzigt, und widerspreche ihn
  21. keines wegs. Ich glaube aber nicht, daß mit Weigel
  22. fortzukommen seyn wird, und wenn der Handel nicht
  23. mit beiden Herrn zugleich geschieht, so kann er uns
  24. keineswegs nützen. Die Annahme von Ruszyno-
  25. wig nur noch mehr die schon zu großen
  26. Objekte von Gütern vermehren; nicht gerne
  27. wollte ich schon die Verbindlichkeiten, die ich gegen Sie
  28. habe durch die dazunahme von Blizanow vergrößen
  29. Da ich stets vorzüglich die Absicht hege, gegen die nie
  30. undankbar zu seyn, noch Ihre Verlegenheiten
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  1. vermehren will, so danke ich inzwischen Ew Hochwohlge-
  2. bohren genereuse Absicht; ich werde gewiß auch hierüber
  3. Ihre Gründe gerne hören, und jede vernünftige Vorstellung
  4. bei mir Platz greifen lassen. Sie finden hier beide Ihrem
  5. Briefe beigelegte Plane, den Ihrigen und den des Grafen
  6. Wartensleben anliegen. Ich überlasse Ihnen weiter mit
  7. Berücksichtigung meiner Lage und der augenblicklichen
  8. absoluten Nothwendigkeit zu Ihrer Abhülfe weitern
  9. vorsichtige Schritte zu machen. Ich schmeichelte mir bis
  10. heute die mein geschätzter Freund, bei mir hier zu
  11. sehen, da ich mir nicht denken kann, daß wenn Sie
  12. wieder nach Neisse zu gehen Veranlassung hätten
  13. sie nicht zu mir zu kommen sich bewogen gefunden
  14. haben sollten. Ueber all dieses ist mir zu meinen
  15. Inhe baldige genaue umständliche Nachricht nöthig
  16. daß Sie zu meinem Wohl nach Kräften wirken
  17. werden, bin ich von Ihnen dankbar überzeugt, in-
  18. dessen ist des wir? Wann? Wo? — und besonders
  19. Wie bald? — vor mich zu wissen das größte Be-
  20. dürfniß und ich muß Ihnen sagen, daß mein Bestehen
  21. größentheils davon abhängt. Wie dankbar will
  22. ich Ihnen seyn, wenn ich schleunig beruhigende Nach-
  23. richten, auf die ich rechnen kann, durch die erhalte
  24. ziemlich viel baares Geld ist nur zu Weihnachten
  25. am so großes Bedürfniß, als es die Speise zu Er-
  26. haltung des Lebens ist. Ew. Hochwohlgebohren
  27. haben mich daher tödtlich erschreckt, da sie mir
  28. schlechterdings die Unmöglichkeit melden, auch von dort-
  29. her mit Geldern bald zu unterstützen, und das Ver-
  30. weisen auf zu gewinnende Prozesse kann mich um
  31. so weniger beruhigen, da ich leider bis jetzo noch alle
  32. die in Pohlen für mich geführt wurden, entweder ver
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  1. oder aufgegeben gesehen habe; nach dem wegen Trąbczyn mag
  2. ich gar nicht mehr fragen, und ich gestehe es, daß mir die Haut
  3. schaudert, wenn ich nur sagen muß, daß mir die Mittel zur
  4. Fortsetzung dieser Prozesse fehlen sind alle ge getäuschte
  5. Hoffnungen mich durch des Irreführen so unglücklich ge-
  6. macht haben, wie Sie es sich nicht vorstellen. Helfen Sie
  7. daher mich und was noch in den polnischen Gütern mir
  8. bleibt retten und bewahren dadurch unsre Ehre unsern
  9. beiderseitigen Vortheil wozu ich unter Ihrem Bewath bedeut-
  10. ende Opfer zu bringen bereit bin. Ich muß Ihnen gestehen,
  11. daß die Lage so ist, daß auch jeder kurze Aufschub, der
  12. dieses Rettungsmittel verschiebt, mir tödtliche Wunden
  13. schlägt. Ich hoffe, daß ein Antrag, der mir von Seiten
  14. der v Schimmelpfennigschen Familie gemacht würden, und
  15. welchen für mich gutgesinnte Menschen genährt haben
  16. hiezu führen soll. Der alte General und seine
  17. Söhne, die selbst bei mir waren, haben zu den Za-
  18. gorower Gütern Lust; er will gerne dagegen an mich
  19. seine ganz schuldensterin Güter Szelce und Maderzewo
  20. die nicht bei Mysłowic an der Przemsa beym ver-
  21. tauschen, und giebt ihren Ertrag auf 8000 rt courant
  22. an. Andre die diese Güter genau können bestimmt
  23. ihn auf 6000 Rthl. Er erkaufte sie vor mehreren Jahren
  24. vor 26000 # # in Gold, mehrere tausend als rthlr er
  25. zu ihrer Verbesserung herein verwendet haben, und
  26. will nun sie über 100000 rt hinausbringen. Vor
  27. kurzem wurden ihm davor 85000 rt. cour. geboten,
  28. die er aber ausschlug. Die Generalien besitzt ein
  29. Capital von ohngefähr 60000 rt in Oppreu[?]stischen
  30. Pfandbriefen, und so wie mir der älteste Sohn der
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  1. Rittmeister äußerte, wol dieser sume wol 100000 rt die Gelde
  2. und allenfals etwas mehr, wenn man Documente annehmen
  3. oder ihm Zeit zum Aufkündigen einiger Kapitalien ließe
  4. zusammen bringen. Er erbat sich von mir die Charten in
  5. Anschläge der Zagorower Güter, die ich ihm überschickte,
  6. und sie bereits mit dem geäußerten Wunsch dieses Ge-
  7. schaft zu Stande zu bringen, zurück erhielt. So habe ich ihm
  8. das ZinsRegister den Nachweis der Ausstände und Reste eben
  9. als mit zugeschickt gehabt, auch dero nur Anno 6[?] über-
  10. gebenes Generalstableau; alles dieses schiene dem alten Herrn
  11. noch nicht deutlich genug und man wünschte, da man über
  12. die Güter mancherlei schon gehört hatte, auf meine billigung
  13. keit sich verlassen, einen raisonnirten und belehrenden
  14. Ausweis der bei dem Ocular Augenschein sich bestä-
  15. tigen würde, worauf allein man sich einlassen, und
  16. dann balde des Gange beendigen wolle. Deſchenten
  17. Commis der eine Bally zu besuchen hieher kam
  18. und mich in bessern Umständen anzutreffen vermu-
  19. thete und daher von mir die ihm gebührende Remune-
  20. ration als Ew. Hochwohlgebohren ein Jahr lang ge-
  21. wesner MitArbeiter der dortigen Geschäfte zu er-
  22. halten hoffte, war anwesend, und ich bediente mich
  23. seiner bei einer Unterredung mit dem Rittmeister
  24. v Schimmelpfennig um ihm alles genau und gründlich
  25. dargestellen. Er unterzog sich diesem Auftrag willig
  26. und geschickt, setzte mir zu meinem Gebrauch und
  27. eigenen Belehrung einen raisonirten und unter
  28. richtenden Anschlag auf, den ich auch vertraut Schim-
  29. melpfennigs mittheilte. Ich muß dem H. Lieut[enant] Sommer
  30. die Gerechtigkeit wiederfahren lassen, daß er indem
  31. er unser beiderseitigen Kummer und drückende Lage keine
  32. sich edel nimmt, nur vorsichtig äußert, Ew Hochwohlgeb.
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  1. bedauert, aber dabei Ihnen sehr ergeben ist, und sich auf das
  2. baldige Wiedersehen freut. Er wird seine schnelle Entfer-
  3. nung entschuldigen, wozu ihn der Drang der Umstände nöthig
  4. te. Ich glaube, er wird will und kann bei diesem Geschäft
  5. von vorzüglichem Nutzen seyn; ich darf glauben, daß ich mir
  6. durch mein Benehmen zum Attachement erwerben habe
  7. daher bitte ich Ew. Hochwohlgebohr auf das Freundschaft
  8. lichste sich seiner als eines guten Werkzeugs mit
  9. Vertrauen zu bedienen. Ich versprach ihm vor seine
  10. treu zu leistende Mitwirkung nicht unbelohnt zu lassen,
  11. und auf alle Falle bitte ich Sie, beßer Freund instände
  12. dorten balde, was möglich zu machen ist, zu seiner
  13. einstweiligen Beruhigung zu durch an ihn zu verfügende
  14. zahlung zu bewirken. Die Art und Weise überlasse
  15. ich Ew. Hochwohlgeb. und, womit der H. Leutnant
  16. Sommer, daß er hierüber mit genommener Abrede mit
  17. Cabanis Ihnen wohl einen mir unschädlichen Vor-
  18. schlag würde machen können. Ich wünsche es, da
  19. wir uns dadurch einen getreuen und hochkundigen
  20. Gehülfen verbinden. Da der H General v Schimmelpfennig
  21. mir äußern beß, daß er seinen älteren Sohn den
  22. Rittmeister dieser Tage nach Berlin wegen Hollma-
  23. chung der dazu nöthig habenden Gelder abschicken
  24. wolle, mit seinem jüngsten Sohne aber der ein
  25. Schüler von Thaer ist, die Reise nach Zagorowo
  26. balde unternehmen wolle, um noch diese Güter,
  27. ehe, der Boden mit Schnee bedeckt ist, zu besehen,
  28. vorher aber den H. Lieut[enant]. bei sich zu gewalten
  29. Belehrung noch zu sprechen wünsche, so werde ich
  30. so bald der Tag zu seiner Absendung nur bestimmt wird
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  1. welches ich schon heute erwarte, und Ihren Boten dahero nach
  2. zurückhalte, gedachten Herrn dahin abgehen lassen, welcher
  3. nur mit aller Vorsichtigkeit dorten zu handeln, daß zu gesichern
  4. hat. Er soll dann, da er die Reise zu Pferde machen will, etwas
  5. voran eilen, um durch seinen Rapport an Ew. Hochw. zu veran-
  6. lassen, daß das Etwa noch Erforderliche zu dieser Entre vue
  7. vorbereitet wird, wobei viele Behutsamkeit anzuwenden
  8. seyn wird, da nur der alte General als schlau miß
  9. trausch und geizig bekannt ist. Er will gerne gewinnen,
  10. und diese Fruhl macht ihn besonders nach denen größten
  11. Gütern lüstern. Dabei will er gerne seinen Kindern
  12. die baaren Gelder entziehen, da er sie in der Folge nicht
  13. sicher in Ihren Händen glaubt, und der Meinung ist, daß
  14. sie die Güter eher denn baares Geld conserviren würden
  15. seit diesen letzten Tagen hat er noch den Willen auch
  16. seine beiden Schwiegersehen mit dort hinzuziehen
  17. und will dahero mit des kleine Gut Gollawia was
  18. er van den Lahrschen Erben vor seinen Schwieger-
  19. sohn Johnston kürzlich erkauft hat, mit zum Handel
  20. verwenden, da er nur 5000 rt. hereingezahlt hat, so
  21. ist es eben nicht als ein großes Objekt zu betrachten.
  22. sie wissen nun alles was ich über diesen Gegenstand
  23. weiß und Sommer soll alles, was er von mir gehört,
  24. und in selige erfahren wird, Ihnen noch als seinen
  25. Erläuterung mittheilen. Denken Sie der Sache reiflich
  26. nach und bereiten sich dazu bestens vor. Ich setze mann
  27. Hoffnungen in Ihr savoir faire und habe zu diesem
  28. Geschäfte mehr zutrauen als ich noch je zu einem andern
  29. hatte. Leider sind meine Kinder noch nicht auf den
  30. Reise und selbst hat eine Krankheit, die meine Schwie-
  31. gertochter
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  1. Befiel August den Wunsch abgedrungen, sein so nothwendiges
  2. kommen auf eine bessern Jahreszeit zu verschieben. Ich habe
  3. die Gründe, warum seine baldige Anwesenheit hier nöthig
  4. wird ihn Emilie in meiner Schwester bereits vorläufig
  5. geschrieben, und wiederhohle es nun noch dringend durch
  6. eine Estaffette, da sie an allem, was mich und wenig
  7. familie betrift so freundschaftlichen Antheil nehmen, so
  8. verschle ich nicht, Ew Hochwohl zu melden, daß der
  9. Erbfleung von Hohenlohe Kirchberg, der sind 1 Jahr
  10. älter als meine Tochter Adele ist, sich um ihren Hand
  11. dieser Tage bei mir bewarb. Da die wechselseitige
  12. Neigung die nöthige Versorgung und das Schickliche in
  13. jeder Hinsicht bei dieser Parthie sich verfindet, so
  14. habe ich meinen Consens ertheilt, und darf hoffen
  15. daß nun die Zufriedenheit meiner drey ältesten
  16. Kinder in Hinsicht ihrer ehrlichen Verhältnisse begründet
  17. ist. Gott wolle, daß ich bald Ruhe erhalte, als man
  18. anschört, gegen mich ungerecht zu seyn, so sind meine
  19. beschränkten Wunsche weiß erreicht; eines der vor-
  20. züglichsten Mittel hiezu ist die Erreichung des hier
  21. es einandergesetzten Geschäfts oder irgend eine
  22. sahilienliche und zu meinen Umständen passende
  23. baldige Veräußerung der Zagorower Güter.
  24. die haben der Freyheit Trąbczyn wenn es mit Vortheil
  25. geschehen kann auf dieser oder andern Seite in
  26. Handel zu verwenden, so wie ich keiner nützlichen
  27. Weise den Zweck zu erreichen den Ausschluß geben
  28. will, Alles übrigens ihrer Klugheit und Erfahrung
  29. anheimgestellt. Lassen Sie mich ja nicht lange auf
  30. Nachricht warten denn jede bestimmte Auskunft kann
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  1. auch zu entzlichen Zwecken führen, so wie mich in Anwe-
  2. senheit zu belassen eine Grausamkeit ist. Gott erhalte
  3. Ihnen gesund, ich war einige Tage leidend, es geht aber
  4. seit gestern besser, nur plagen mich die Augen durch Ihre
  5. Entzündung noch sehr. Daher ich mich einer fremden Feder
  6. bediene und dieses dicitire. Ich glaube nichts übersehen
  7. noch bei der Sache durch einen Mangel an Ausführlichen
  8. keit mich versündigt zu haben. Der Wunsch auch recht
  9. denklich zu machen hat mich zu Mißbrauch ihrer
  10. Geduld veranlaßt und ich bitte Sie daher mein ge-
  11. schätzter Freund, die Länge dieser Epistel zu ver-
  12. geben. Es ist die vorzüglichste Hochachtung, in
  13. der ich verbleibe Ew. Hochwohlgebohren
  14. Schlawenschitz den 4. Xbr 1811.