Traces in the Sand

Document 215 · Letter

July 1811 [inferred]

Unknown

Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen

Triebenfeld confirms 1,000 Rthl through Bally. He says Hawich and Hecker are to be dismissed. After the payment of 5,100 Rthl in interest he presses for the lifting of the sequestration of Zagórów. He says Dąbska has taken possession of Trąbczyn without a judgment and that her entry in the mortgage book has been rejected; he is pursuing the recovery of Trąbczyn and Kamionna. Land appropriated by Honrichs, Hawich and Hecker is to be returned and settled with colonists; the colonists of the lordship of Zagórów are to be remitted a third of their interest this year.

One line per manuscript line, with broken words hyphenated and stray break marks removed. Editorial decisions are set out in About the edition.
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  1. 215
  2. P[ro]. M[emoria].
  3. ad 1. sind mir die 1000 rt von dem Herrn Stallmeister Bally richtig gegen
  4. meine und des Honrichs Quittung behändiget, davon 600 rt nach fehlen
  5. in der Stunde baar gesandt und durch den Rest verschiedene Kosten
  6. was fals ich Execution hatte befriediget.
  7. ad 2. Sage ich den tief gerührtesten darfür die an meine Kinder gesandten
  8. Zwey hundert fünf und funfzig rt. in Münze die ich danckbar zurück geben oder verechnung
  9. werde. Solten u die 245 rt die mir zur Auslösung des Eysens angewiesen,
  10. waren, hier aber wieder angerechnet sind noch erhalten, so würde
  11. ich dies bey der Eysen Lieferung tief gehorsamst mit in Rechnung
  12. bringen.
  13. ad 3. So ist der Honrichs, Hawich und Cabanis hier gewesen. des Hon-
  14. richs Sache ist ausgewiesen und er nicht als Bösewicht befunden
  15. wogegen Hawich als der schlechteste Kerl entlarvt worden.
  16. Hecker wird jezt nach seinen Handlungen belohnt ihm seine
  17. Papierne Caution zurückgegeben, und er verabschiedet werden.
  18. Cabanis bleibt meines unvergreiflichen dafürh altens stets bey
  19. seiner allgemein bekannten Ehrlichkeit, Cassen Controlleur sobald
  20. Gott hilft und Sr Durchlaucht sämtl. Güter wieder in besiz haben.
  21. Hawich wird gänzlich entlaßen, und hat ihm der Graf Kwilecki
  22. schon als einen Verläumder und Rabulistischen Winkel Schreiber
  23. aus der Gerichts Stube selbst geworfen und allen zutrit unter
  24. sagt — was
  25. ad 4. die Lage der Zagorower und Trąbczyner Güter betrifft, so muß
  26. die Sequestration nun bey Zagorowo absolut gehoben werden
  27. ich habe zu dem Ende von Honrichs und Cabanis ein Verzeichnis
  28. geben laßen, was sogleich baar eingezogen werden kan.
  29. die von dem Juden Mendel Oppenheimer angegebene Summa
  30. betrüge 102000 rt / die aber über 20000 rt. wieder ist / und was
  31. fals der Prozeß in Berlin schwebt.
  32. Indes würden die Intressen darin circa 5100 Rt. Jahr betragen
  33. diese müsten sofort mit der Protestation deponirt werden
  34. "daß der Prozeß wegen des Juden Oppenheimers Forderung
  35. und seiner falschen Cession in Berlin schwebe, so dürften ihm
  36. die Zinsen nicht ausgehändiget werden —"
  37. Der Nachweis des Honrichs und Cabanis besagt 13610 rt.
  38. die jahrlich Intressen 5100 rt.
  39. Nach diesen würden 8510 bleiben —
  40. des Friedens Richter Grafen Kwilecki liegt diese Sache jezt vor
  41. ich habe die 5100 rt angewiesen und bestehe auf Augenblickliche
  42. Aufhebung der Sequestration oder jezt sogenannten Admi-
  43. nistration um so mehr, als Neuerdings die Allgemeine
  44. Aufhebung der Sequestration, wenn nur die laufenden Zinsen
  45. berichtiget werden, nachgegeben ist.
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  1. den 28 ten d. M steht desfals eben Termin an ich hoffe den besten Erfolg
  2. und bemerke gehorsamst, daß die Rückstände war solche nach und nach
  3. eingehen alles decken werden.
  4. Übrigens aber wird es nothwendig sein, denen beiden Richter sowohl in
  5. Konin als Kalisz so viel möglich zu casuliren und bey den guten Ge-
  6. sinnungen zu erhalten, als desfals ich meinen Wohlstand sehr zu nahe
  7. treten muß —
  8. dem Stenger habe ich müßen gehen laßen. Er war mir zu kostbar
  9. er wolte ehe er eine Feder ansezte vorweg 2000 rt. haben, ich habe
  10. ihm nun völlig abandonirt, und einen gewißen Raszkowski an
  11. genommen der das alles für 300 rt zu bearbeiten verspricht —
  12. bey der über aus guten Gesinnung des Friedens Gerichts und Tribunals
  13. Presidenten von Kwilecki und Kiełszewski bedarf es jezt eben
  14. nicht eines so verdammet Kostbaren Advocatens der neben den Vor-
  15. schuß von 2000 rt auch noch in Unger und Champagner gebadet sein
  16. wolte —
  17. Die Dąbska hatt sich ohne alle Decrete und Urtels in Posses der
  18. Güter durch Hülfe 2er elenden Kerls, eines gewißen Sokolniki
  19. und Lipski geschwungen. Die vorgenannten beiden Richter Kur[?] und [?]geti haben
  20. [?] auf fordern laßen zu klagen und versprechen die aller
  21. promteste Satisfaction — ich bin von dem nur wünschenswertesten
  22. Ausgang so wie von meinen daß ein fast überzeugt — ich habe die
  23. vom Gott um diesen Männern nur dargebotene Gelegenheit günig
  24. ergriffen um meinen Fürstlichen Freunde sein Eigenthum nicht nur
  25. schleunig bey diesem nie vorher geahndeten glücklichen Ereignißen
  26. zu retten, sondern wo möglich zu vermehren. Ja ich verbinde
  27. mit Vindezirung der Trąbczyner Güter sofort die Kaemener / die den
  28. biedern Fürsten viel kummer gemacht haben würden / so wie auch
  29. hinter her die Rettung der Brzyzer Güter, die als ein Equiva-
  30. lent des von der Dąbska dem Fürsten zugefügten Schadens
  31. am Ende angesehen werden müßen, weil sonsten kein förd
  32. vorhanden sein würde um ein Dedomagement von der
  33. berüchtigten Herr zu erhalten.
  34. Es ist dies üben der Rath des Grafen Kwilecki der mir
  35. sagen läst, daß sobald das Decret oder Urtel wegen
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  1. Trąbczyn, da sey ich auch so findt auf Schaden Ersaz
  2. drängen und die bey Ansezzung der Kosten nicht
  3. blöde sein solle — Ich denke so circa 60000 rt wird
  4. wohl nicht zu wenig auch nicht so viel sein —
  5. Soviel über den Gegenstand oder der Vindication der Trąbczyner
  6. Kaemener Güter
  7. Wegen den Jeremiaden des Grotowski, Lichnowski, Zerboni
  8. und Eysenhardt, welche auf Trąbczyn und Szetlewek [...] gelde[?] haben
  9. ist jetzt nichts zu sagen — die Vindezirung der Güter behebt
  10. auch den Kummer für die Zukunft —
  11. Ich glaube, daß wann der Fürst die Güter zurück erhält so sein
  12. gleich 15000 rt von dem Pächter Smidkowski zu nehmen / dem
  13. er wird nicht gerne heraus gehen, und seine voraus an der
  14. Dąbska bezahlte Pacht im Stiche laßen wollen, mit vorgenannte
  15. 15000 rt Pacht bezahlt man die 4 Menschen ihre Zinßen und sie
  16. werden gerne ruhig sein — Genug alles hängt von der schnellste
  17. vindezirung dieser Güter ab, erfolgt diese nach Wunsch und wie
  18. sie jetzt eingeleitet ist, so ist der gröſte Kummer gehoben und der
  19. Credit zugleich hergestellt.
  20. Übrigens bleibt jenes Sr Durchlaucht von mir vor 3 Jahren gegebene
  21. Tableau stets die Basis was die Güter, von Trąbczyn, wieder
  22. gewonnen ist, sind und was sie am Ende sein werden —
  23. Der Krieg wird einen Ausfall verursachen aber es sind unter
  24. des wieder viel Zinſen die nicht gehoben ſind zu getreten, und
  25. diese Decken am Ende den Ausfall, daher die Summa immer
  26. dieselbe bleibe wird.
  27. Die dis membragion bleibt wie sie in jenes Tableau
  28. aufgeführt ist — besonders wan Trąbczyn erst wieder gerettet
  29. sein wird darf sie nicht die mindeste Abänderung leiden.
  30. den so wenig Honrichs, Hawich, Hecker, als der Karzunki[?]
  31. hatten ein Recht sich einen Morgen Gründe zuzueigen
  32. und auch kein Einziger soll mit meinen Willen im Besitz bleiben
  33. sondern die Gründe müßen zurückgegeben und nach meinem
  34. einmahl gemachten und selbst von der ehemahligen Cammer
  35. für schweres Geld approbirten Plan, durch Collonisten
  36. bekannt und die dorfür etablirt würden
  37. Ich gebe zu daß jezt kein Zulauf von Collonisten ist aber kehrt
  38. ruhe und Frieden ganz zurück den werden, wie Leute genug
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  1. haben — Inzwischen wird das Einzige geschehen müßen, daß man für
  2. dieses Jahr den sämtlichen Collonisten ein 3 teil Ihrer Zinsen
  3. mit dem bemerken erläst
  4. "daß Er durchlaucht auf die vielfachen dringenden bitten
  5. der Einwohner oder ergrath der Collonisten an der Herrschaft Zagorowo, dieselben
  6. für dies Jahr Ein dritteil ihren zu zahlenden Zinsen
  7. aus besondern Gnaden schenkten und mit dem Bedeuten
  8. erließen, daß sie dagegen, die zwey Drittel
  9. bleibenden Zinsen als statt einen rtum, Sechzehn
  10. gute Groschen oder statt hundert rthl
  11. Sechß und Sechßig rthl 16 gg sehr
  12. prompt berichtigten pp"
  13. Dieſes iſt ein nothwendiges Übel es muß aber geſchehen weil ſonſten
  14. die Leute aus halsstarrigkeit gar nichts geben.
  15. Es verursacht einen bedeutenden Ausfall auf das Jahr
  16. aber es erweckt ein großes Zutrauen und erregt oder
  17. Zieht dem Nuzzen nach sich, daß bey völligen Frieden oder
  18. Ruhe im Lande dem Fürsten die Menschung Spaaren weis zu strömen
  19. worden, wodurch die noch unbeſezten, oder jezt neuſte
  20. liegende Gründe welche die Leute im Laufe des un-
  21. glücklichen Krieges verlaßen haben, leicht wieder
  22. veräußert und mit soliden Menschen besezt werden
  23. können.
  24. In Betsche stehen bedeutende Reste, als der jährliche Canon von
  25. 1000 rt. und viele Laudemien aus — Bornstädtt ist von den Rest
  26. des noch stehenden Kaufs Praetiums wie ich gehört habe abge-
  27. funden — ich habe daher keine Reelle Nachricht, so viel mir aber
  28. beiwohnt müßen sämtliche Reste, als Kauf Praetium, Jahr
  29. Erbzins und Laudemia über 14000 rt betragen. In diesen
  30. Augenblick wird von den Einwohnern wohl noch nichts zu erhalten
  31. sein. Sobald aber völlige Ruhe eintritt, muß auf die Abführung
  32. der Reste gedrungen werden, besonders wan Kaemen erst
  33. gerettet sein wird. Den pure um deswillen habe ich dort
  34. Jezt nichts sagen wollen weil Leixner mit Meyer Bernhard
  35. aus Betsche wegen bedeutende Darlehne, die ich nicht
  36. genau kenne / ihre Interessen ziehen gemeint waren
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  1. Wegen Wittow habe ich durch der Schlieffen einen Prozess
  2. am Halse — Sie hat noch 6000 rt. Kauf Geld zu fordern, ich wolte
  3. ihr damals den Contract mit Meierowitz nicht sehen laßen,
  4. um Sr durchlaucht die 500 rt Erbzinsen zu erhalten — ich gab
  5. der H. — einen Revers daß ich ihr für den Weß des Kauf
  6. Praetiums einstünde — Im Laufe des Krieges hat Meierowitz
  7. nichts gezahlt, und nun hat das Weib mich verklagt,
  8. Übrigens ist Meierowitz die 6000 rt. Kauf Gelder an der Schlieffen, so wie auch
  9. die Jahr Zinsen seit 5 Jahren am fursten mit 2500 rt. schuldig —
  10. die Sache wird in Kalisz betrieben werden, und muß dazu
  11. ein apparter Tribunals Advocat angenommen werden.
  12. Inzwischen drückt mich solch zeuget sehr es macht viel Kosten
  13. und schmälert meinen Credit. Jedoch werde ich diese, die
  14. Grattenausche, Detersche und Epsteinsche Sache um des
  15. bidern guten Fürsten durchlaucht willen schon im Geduld tragen
  16. bis Gott hilft. Es muß einmahl anders und auch beßer würde,
  17. zur Beruhigung des besten Fürsten will ſ nur noch dies
  18. hier die Trąbczyner Sache bemerken.
  19. "daß die Dąbska mit der Bitte, die Trąbczyner
  20. Güter auf ihren Nahmen ins Hypothequen Buch
  21. eintragen zu laßen, 3 mahl und das lezte mahl
  22. besonders vom Tribunals Presidenten v. Kiełczewski
  23. mit dem Worten abgewiesen worden — daß Sie durch
  24. aus nicht als Eigenthümerin der Trąbczyner Güter
  25. betrachtet werden könne, sie besäße solche
  26. wider rechtlich und ehe sie sich nicht mit dem Fürsten
  27. Hohenlohe geeiniget und ihr Besizfähigkeit nach
  28. gewiesen habe könne ihr Tit: post: nicht verstattet
  29. werden."
  30. Dies ist den doch wohl der reden deste[?] Beweis, daß die
  31. Trąbczyner Güter absolut gerettet werden müßen.
  32. Der Gewinn dabey ist nicht so unbedeutend als ihm
  33. vielleicht kurzsichtige Menschen glauben.
  34. die Revenuen werden in der Folge davon über 16000 rt.
  35. sein; die Einstands Gelder welche noch eingehen müßen,
  36. werden hinreichend ſein die darauf haftende Schulden beim
  37. zu tilgen, und dann ist die Revenue nicht zu verachten
  38. Überdem wird man der Fürst die Güter zurück erhält, es
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  1. Seiner Sache einen guten Anstrich geben und seinen Credit mit
  2. herstellen, auch bezweckt die Vindezirung der Trąbczyner
  3. Herrschaft die wider erhaltung der Kaemener Güter
  4. wodurch der Fürst einen Verdruß entgeht der Ihm noch
  5. eine Reihe von Jahren unsäglich Ärger und Prozeße
  6. zu ziehen könte.
  7. Was meine Hinkunft nach Schlawenschitz betrift, so
  8. wird diese gewis sobald ich meine Güter übergeben
  9. habe, erfolgen; bis jezt war es eine pure Un-
  10. möglichkeit. Mangel an Gelde war es nicht alle,
  11. was mich davon zurück hielt, der Totale Verlust meiner
  12. Güter war es den ich bey Seite zu räumen und
  13. allen Übel vorzubeugen bemüht sein müste
  14. Jezt bin ich durch die Freundschaftlichen Verwendungen
  15. des bidern General v. Köckritz Excellenz so weit
  16. daß die Sequestration hier weichen muß, ich habe
  17. zu dem Ende 2 solide Pächter gefunden welche die
  18. Güter jezt gleich übernehmen, ja ich habe alles be-
  19. seitiget und Ruhe zu gewinnen einen sichern Etat
  20. zu haben um frey leben zu können, und im Zukunft
  21. nicht darben zu dürfen.
  22. Was die Collonnasche Sache betrift so ist dies nur
  23. jezt bemühe ein nirgender Würm am Herzen
  24. ich denke Tag und Nacht daran, ſie iſt einmahl
  25. angefangen, und muß nun ehrenvoll
  26. beendiget werden.
  27. Gerne wäre ich desfals von einen Pole zum
  28. anderen geflogen um das Golde klies zu ent-
  29. decken, aber der Verlust meiner Güter, der
  30. Jammer meiner armen Kinder waren ein
  31. unbeschreibliches Hindernis und einem barriere
  32. die ich durch meine Kraft zu sprengen oder
  33. zu beseitigen vermögte.
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  1. Jezt da Gott vom allen seites hülfe sendet werde ich
  2. bald in den stand gesezt s[?] wieder als freie
  3. Mann zu handeln. Man erstes Geschäft
  4. oder man erster Weg wird nach Schlawenschitz
  5. sein um dann diese Sache zu verfolgen.
  6. Ich sehe voraus daß ich hier mit einer hundert
  7. köpfigen Hydra wieder zu kämpfen haben
  8. werde, umsomehr als der Gros Kanzler
  9. B[eyme] — dagegen eingenommen zu sein scheint,
  10. das soll aber meinen Muth nicht lähmen
  11. sondern vielmehr meinen Eyfer auf euren
  12. um auch diese Geschichte am erwünschten
  13. Ziele zu bringen.
  14. Beyme sagt es mannge bey der Sache die
  15. Form und wann da die Königin 100 mahl
  16. hundert tausend rt erhalten könte, so
  17. würde er dazu nicht stimmen, wann in
  18. der Form gefehlt ware.
  19. Er gäbe auch zu daß Reibniz und die Com-
  20. missarien in der Sache etwas sehr rasch
  21. verfahren hätten, sie hätte aber die Form
  22. nicht verlezt, ja sie hätten darin nach
  23. seinen Willen gehandelt, weil er keine
  24. Freund von verſchlag zum wäre —
  25. Alles übrige scheine ihm Klätschrey —
  26. Schon diese Äußerungen beweisen wie behat
  27. sam man wird gehen müßten um die Sache
  28. gleich jezt so zu formen, daß weder H.
  29. B[eyme]: noch der Teufel dagegen wird was
  30. einwenden können
  31. Die Königin wünscht das man hier die Beweiß
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  1. auffinden und daß den bald die Sache so geleitet
  2. werden mögte, daß man ohne Zuthun des H. B[eyme].
  3. handeln könne —
  4. wegen den Verkauf der Südpreussischen Güter
  5. an den Podprefect v Brzechffa habe ich die
  6. Sache so geordnet, daß Honrichs nichts ab und
  7. nichts was bindet zu sagt —
  8. Brzechffa ist jezt mächtig er kan schaden und
  9. helfen, darum halte ich ihm bey guten Glauben
  10. weil er aber selbsten zu Honrichs gesagt, daß
  11. die Sachen in Pohlen bald anders werden und der
  12. Fürst die Güter schneller als das Tribunals Erkennt
  13. nis da sein würde, wieder haben dürfte, wo den
  14. auch er nicht mehr auf dem Plazzi stehen mögte.
  15. so laße ich das nur so hin halten; den weil ich
  16. von jenen Zeiten her Brzechffas Umstände kenne
  17. so reicht sein Vermögen nicht hin um die Güter
  18. wann sie wieder beisammen sind zu kaufen —
  19. Es sey dann daß er im Laufe des Krieges so viel
  20. gewonnen hatte, oder daß man die Güter von
  21. obwodurch laucht Seite verschlunder, wolte
  22. Nach meiner Meinung hört zum Kauf dieser Güter
  23. ein Mann der gleich mit wenigstens 3 bis 400000 rt
  24. vortreten kan, und so viel hat Brzechffa nicht.
  25. Nach Pohlen jemanden jezt weiter zu schicken bedarf es
  26. nicht, dem es ist nun alles geordenet
  27. Die Durchlaucht können nach meinen Gefühle Selbst nicht
  28. hingehmen, mann würde dem guten Fürsten dorten jetzt nicht
  29. sehr achten, auch ist keine Wohnung da um wo unter
  30. gekommen. Sobald Trąbczyn gewonnen ist den
  31. Gegen ich selbst sogleich hin
  32. v Triebenfeld