Document 189 · Letter
19 July 1806
Stara Kuźnia (Klein Althammer)
Hahn, court councillor in Hohenlohe-Ingelfingen's service → Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent
Hahn reports that after the death of the mining councillor Bernhardi he received orders to travel to Upper Silesia and to settle the affairs of the lordship of Koszęcin with Inspector Krenig and Master of Forests Reichmann. From what he hears, he says not everything there is in order. He asks permission to visit v. Triebenfeld at Trąbczyn before returning to the Empire by way of Wrocław. He has also applied to the Prince for this. He asks for a few lines to be sent to Koszęcin.
Hahn meldet, dass er nach dem Tod des Bergrath Bernhardi den Befehl erhielt, nach Oberschlesien zu reisen und die Angelegenheiten der Herrschaft Koszęcin mit Inspector Krenig und Forstmeister Reichmann zu regeln. Nach vernehmen sei dort nicht alles in Ordnung. Er bittet um Erlaubnis, v. Triebenfeld in Trąbczyn zu besuchen, bevor er über Wrocław ins Reich zurückkehrt. Beim Fürsten hat er ebenfalls darum nachgesucht. Er erbittet einige Zeilen nach Koszęcin.
- 189.
- Hochwohlgebohrner Herr
- Hochzuverehrender Herr Krieges und Forst Rath.
- Ich melde Euer Hochwohlgebohren hierdurch
- daß der Tod des Bergraths Bernhardi
- mir die Befehle, zur Reiße nach Ober-
- schlesien zuzog, und die Angelegenhei-
- ten dieser Herrschafft in Gemein-
- schafft mit denen Herrn Inspector
- Krenig und Forstmeister Reichmann
- zu reguliren. Ich kann hoffen, daß es
- unter der Leitung dieser Maener
- besser gehen wird, da sie mir beede,
189. Hochwohlgebohrner Herr Hochzuverehrender Herr Krieges und Forst Rath. Ich melde Euer Hochwohlgebohren hierdurch daß der Tod des Bergraths Bernhardi mir die Befehle, zur Reiße nach Oberschlesien zuzog, und die Angelegenheiten dieser Herrschafft in Gemeinschafft mit denen Herrn Inspector Krenig und Forstmeister Reichmann zu reguliren. Ich kann hoffen, daß es unter der Leitung dieser Maener besser gehen wird, da sie mir beede,
- als rechtschaffene und einsichtsvolle Ge-
- schäffts-Männer bekannt sind, bin
- ich in Koschentin fertig so kehre ich
- nach Breslau und von da in das Reich zu-
- rück. Schlesien zu verlassen, ohne
- Euer Hochwohlgebohren meinen Respect
- bezeigt zu haben, würde ich mir nicht
- verzeihen können. Ich bitte daher die
- selben ganz gehorsamst und die Er-
- laubnis — Sie in Trąbczyn besuchen
- und dort meine Aufwartung machen
- zu dürfen. Ich habe auch deshalb
- schon bey Sr Durchlaucht und gnädige
- Erlaubnis nachgesucht, die ich zu erhalten
- hoffe.
- Koschentin wirdmal zu thun geben,
als rechtschaffene und einsichtsvolle Geschäffts-Männer bekannt sind, bin ich in Koschentin fertig so kehre ich nach Breslau und von da in das Reich zurück. Schlesien zu verlassen, ohne Euer Hochwohlgebohren meinen Respect bezeigt zu haben, würde ich mir nicht verzeihen können. Ich bitte daher die selben ganz gehorsamst und die Erlaubnis — Sie in Trąbczyn besuchen und dort meine Aufwartung machen zu dürfen. Ich habe auch deshalb schon bey Sr Durchlaucht und gnädige Erlaubnis nachgesucht, die ich zu erhalten hoffe.
Koschentin wirdmal zu thun geben,
- denn wie man vernimmt liegt alles dort nicht
- in der besten Ordnung.
- Wollten mich Hochdieselben mit einigen
- Zeilen nach Koschentin erfreuen, so
- würde ich sehr glücklich seyn. Herlich
- den ich bey mir habe, empfiehlt sich zu
- Gnaden. Ich hanuge nur noch die Verſt.
- cherung vollkommenster Verehrung auf
- in der ich stets bin:
- Euer Hochwohlgebohren,
- Klein Althammer
- d. 19ten Julii
- 1806.
- unterthänigster diener
- A. Hahn
denn wie man vernimmt liegt alles dort nicht in der besten Ordnung. Wollten mich Hochdieselben mit einigen Zeilen nach Koschentin erfreuen, so würde ich sehr glücklich seyn. Herlich den ich bey mir habe, empfiehlt sich zu Gnaden. Ich hanuge nur noch die Verſt. cherung vollkommenster Verehrung auf in der ich stets bin: Euer Hochwohlgebohren, Klein Althammer
d. 19ten Julii 1806.
unterthänigster diener
A. Hahn


