Traces in the Sand

Document 152 · Letter

7 January 1805

Berlin

Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen

Triebenfeld announces the free pass for the Hohenlohe wines and hopes to transfer the 25,000 Rthl soon. He says the debts registered by Glenck burden not only Swięcia and Oleśnica but all the villages of the Zagórów estates, which makes the matter more difficult. Nothardt has died and Goldbeck is president in Kalisz; should obstacles arise with the dismemberment, Triebenfeld hopes to remove them in Berlin. Bernhardi left him in the lurch over the money. He says Voss will certainly withdraw soon. Nothard leaves 28,000 Rthl of debts.

One line per manuscript line, with broken words hyphenated and stray break marks removed. Editorial decisions are set out in About the edition.
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  1. 152
  2. Durchlauchtigster Fürst
  3. Gnädigster Fürst und Herr!
  4. Den frey-Paß auf Hohenlohische Weine werden Ewr Hochfürstliche
  5. Durchlaucht des ehesten erhalten, und eben so hoffe ich die 25000 rt
  6. bald übermachen zu können. Die Schulden so Hrr Glenck auf die
  7. Zagorower Güter eintragen laßen, stehen nicht allein auf Swięcia
  8. und Olesnica sondern auf alle andere Ortschaften.
  9. Es erschwert dies abermals die Sache, inzwischen werde ich
  10. mit Eyfer bemüht sein auch dies Hindernis zu beheben.
  11. Das Nothardt gestorben, und der H. v Goldbeck als President
  12. nach Kalisz gekommen ist, ist nicht gut — Solte indes widerwar-
  13. tigkeiten eintreten, die die dismembration zu erschweren drohet,
  14. so hoffe ich solche hier schnell zu besorgen — den ich kämpfe
  15. ja immer an der Seite des ersten Feldherrn, wo die
  16. Ehre das einzige Ziel aller Handlungen ist.
  17. Der Herr K[rieges]. R[ath]. Bernhardi hat mich übrigens mit dem Gelde
  18. richtig im Stiche gelaßen — der elende Jude hat vermuthlich aus
  19. Woche die Sache vereitelt — Anstatt Geld erhielt ich von Bern[hardi]
  20. einen impertinenten Brief, den ich inzwischen als Mann von Ehre
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  1. so recht gerade und Herzig beantwortet habe.
  2. Unterdes habe ich hier glücklicher Weise Rath geschaft, um
  3. wann die B. nur auch jezt noch eine Anweisung schicken solten
  4. so sende ich solche mit der Würze zurück, wie sie für einen
  5. schmuzzigen Juden erforderlich ist.
  6. Von wichtigen Neuigkeiten weis ich noch nicht viel zu schreiben, den vor
  7. gestern gab Hrr v Voss eine grauung große fête, und gestern
  8. war das Taufen des jüngst gebohrnen Prinzen.
  9. Ganz gewis ist es aber daß sich H. v. Voss in kurzen er bon ordre
  10. zurükziehen wird.
  11. Nothard hinterläßt 28000 rt. Schulden, wovon seine Gläubiger
  12. nicht ſo viel Pfennige erhalten.
  13. In tiefsten Respect ersterbe als
  14. Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
  15. Berlin den 7ten Januar
  16. 1805.
  17. treu unterthäniger Diener
  18. v Triebenfeld