Document 91 · Letter
17 December 1798
Berlin
Karl Friedrich Beyme, cabinet councillor to the King → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen
Beyme thanks the Prince for the information he has given in the matter of the exchange of estates. He says he is glad that the King has ordered a further investigation, and he gives his assurance that he will continue to carry out his duties conscientiously. In doing so he intends to reconcile the Prince's wishes, his own master's readiness to accommodate him, and the interest of the state.
Beyme dankt dem Fürsten für die Aufschlüsse in der Güter-Vertauschungs-Angelegenheit. Er freut sich, dass der König eine weitere Untersuchung verfügt hat, und versichert, er werde seine Pflichten weiter gewissenhaft erfüllen. Dabei will er die Wünsche des Fürsten, die Bereitschaft seines Herrn, ihm entgegenzukommen, und das Interesse des Staates miteinander vereinigen.
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- Durchläuchtigſter Fürſt.
- Gnädigster Herr.
- Ew Hochfürstlichen Durchlaucht danke ich
- unterthänigst, für die Aufschluße, die
- Höchstdieselben in der Güther-Vertauschungs
- Angelegenheit nur zu ertheilen geruhet
- haben. Dabey ist es mir eine unendliche
- Freude, daß Sr. Majestät die angetragenen
- weitere Untersuchung verfügt haben,
- und versicher ich unterthänigst, daß ich im
- weitern Verfolg dieser Angelegenheit
- meine Pflichten eben so gewißenhaft als
- bisher beobachten, also auch keinen Auswegen
- unbringt laßen werde, der die Wünsche
- Ew Hochfürstlichen Durchlaucht, die Geneigs
- heit meines Herrn ihnen entgegen zu
- kommen und des Interesse des Staats mit
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Durchläuchtigſter Fürſt.
Gnädigster Herr.
Ew Hochfürstlichen Durchlaucht danke ich unterthänigst, für die Aufschluße, die Höchstdieselben in der Güther-Vertauschungs Angelegenheit nur zu ertheilen geruhet haben. Dabey ist es mir eine unendliche Freude, daß Sr. Majestät die angetragenen weitere Untersuchung verfügt haben, und versicher ich unterthänigst, daß ich im weitern Verfolg dieser Angelegenheit meine Pflichten eben so gewißenhaft als bisher beobachten, also auch keinen Auswegen unbringt laßen werde, der die Wünsche Ew Hochfürstlichen Durchlaucht, die Geneigs heit meines Herrn ihnen entgegen zu kommen und des Interesse des Staats mit
- einander zu vereinigen im Stande
- seyn wird. Dieser Versicherung füge
- ich die Betheuerung der unbegrenz-
- testen Ehrerbietigkeit hinzu, womit
- ich lebenslang verharre
- Ew Hochfürstlichen Durchlaucht
- Berlin
- den 17ten Xbr.
- 1798.
- unterthänigster Diener
- Beyme
einander zu vereinigen im Stande seyn wird. Dieser Versicherung füge ich die Betheuerung der unbegrenztesten Ehrerbietigkeit hinzu, womit ich lebenslang verharre Ew Hochfürstlichen Durchlaucht Berlin
den 17ten Xbr.
1798.
unterthänigster Diener Beyme

