Document 90 · Letter
14 December 1798
Berlin
Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen
Triebenfeld reports that the struggle over "the matter" is now great, and hopes for success. He complains about conditions in Berlin and about the villains there: he says the monarch is good, but not the ministers. The 7,000 Rthl which Princess Sacken is in no way willing to advance he says he would raise in his own name, pledging all his possessions for it, so that the matter is not lost. Several passages are unclear.
Triebenfeld meldet, der Kampf um „die Sache“ sei jetzt groß, und hofft auf Erfolg. Er klagt über die Zustände in Berlin und über die Bösewichter dort: Der Monarch sei gut, nicht aber die Minister. Die 7000 Rthl, die die Fürstin Sacken keinesfalls vorschießen will, würde er auf seinen eigenen Namen negociren und dafür seine ganze Habe verpfänden, damit die Sache nicht verloren geht. Mehrere Stellen sind unklar.
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- Durchlauchtigster Fürst
- Gnädigster Herr!
- Jezt gilt die Sache — nun ist der Kampf groß — ich hoffe zu
- Gott daß wir siegen — Aber ich habe Menschen kennen
- lernen — Was Ewr Hochfürstl Durchlaucht ein höchst Ihren
- Schreiben an Glenck sagen — daß wann die gewiße
- Person nicht jezt indirecte handle, so sey er der,
- der Freude davon habe von die Sache Contrecarirt
- würde. Es kan wohl so sein
- Allen wie gesagt Gott wird helfen — Es ist wahrlich
- ſchräcklich wie es hier geht.
- Der Monarch ist gut — nur die Mini — o Gott das
- arme Land! — Aber es wird beßer werden
- Nur jezt muß man sorgen — oder — es ist aus
- Die 7000 rt welche die Fürstin Sacken durch keines
- weges herschließen will, würde ich auf meinen Nahmen
- Negociren, um all mein Haabe verpfänden, damit man
- eine so gute Sache sich nicht entgehen, sieht — Ich ersterbe
- Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
- Ich gebe alles wegen es erfordert sei, und habe ich nichts mehr
- den guten Ewr Durch mich brod in Ingelfingen, — O was
- giebt es vor Bösewichter hier — ad in Breslau
- Berlin d. 14ten Xbr 1798.
- treu unterthänigsten Knecht
- v Triebenfeld
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Durchlauchtigster Fürst
Gnädigster Herr!
Jezt gilt die Sache — nun ist der Kampf groß — ich hoffe zu Gott daß wir siegen — Aber ich habe Menschen kennen lernen — Was Ewr Hochfürstl Durchlaucht ein höchst Ihren Schreiben an Glenck sagen — daß wann die gewiße Person nicht jezt indirecte handle, so sey er der, der Freude davon habe von die Sache Contrecarirt würde. Es kan wohl so sein Allen wie gesagt Gott wird helfen — Es ist wahrlich ſchräcklich wie es hier geht.
Der Monarch ist gut — nur die Mini — o Gott das arme Land! — Aber es wird beßer werden Nur jezt muß man sorgen — oder — es ist aus Die 7,000 rt welche die Fürstin Sacken durch keines weges herschließen will, würde ich auf meinen Nahmen Negociren, um all mein Haabe verpfänden, damit man eine so gute Sache sich nicht entgehen, sieht — Ich ersterbe Ewr Hochfürstliche Durchlaucht Ich gebe alles wegen es erfordert sei, und habe ich nichts mehr den guten Ewr Durch mich brod in Ingelfingen, — O was giebt es vor Bösewichter hier — ad in Breslau Berlin d. 14ten Xbr 1798.
treu unterthänigsten Knecht
v Triebenfeld
