Document 89 · Letter
12 December 1798
Berlin
Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen
Triebenfeld is pursuing the exchange of the Prince's estates for Krotoszyn and Polajewo. Letters to the King, to Beyme and to Zastrow have been delivered. Under Triebenfeld's plan the King is to appoint a commissioner or else decide on the basis of equal yield and value. Glenck, as general tenant, pays 44,500 Rthl a year. Triebenfeld disputes that Krotoszyn brings in 49,000 Rthl (rent 30,000 Rthl), and insists on his own disinterestedness. He says Princess Sacken will give at most 30/m Rthl, so about 7,000 Rthl are still lacking.
Triebenfeld betreibt den Tausch der Güter des Fürsten gegen Krotoszyn und Polajewo. Schreiben an den König, an Beyme und Zastrow sind abgegeben. Nach Triebenfelds Plan soll der König einen Commissarius ernennen oder nach gleichem Ertrag und Werth entscheiden. Glenck zahlt als General Pächter jährlich 44500 Rthl. Triebenfeld bestreitet, dass Krotoszyn 49000 Rthl bringe (Pacht 30000 Rthl), und beteuert seine Uneigennützigkeit. Die Fürstin Sacken gibt höchstens 30/m Rthl, circa 7000 Rthl fehlen noch.
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- Durchlauchtigster Fürst
- Gnädigster Herr!
- Das Tausch Geschäft soll wie ich mich fest überzeugt halte
- gewis zu Ewr Hochfürstliche Durchlaucht zufriedenheit
- beendigt werden. Der anliegende Brief des ehrlichen
- Glencks enthält die Abschrift des Schreibens am König, und
- eine an Noch: An B[eyme] und Z[astrow] sind gleiche Schreiben abgegeben
- welche ganz diese Materie in ſich faßen, der Modalitaet und
- Ordnung wegen aber immer mit andern Worten gesagt sind.
- Nach der Äußerung des H. p B dürfte wohl jezt der Herr
- Minister v. Struensee aufgefordert werden über die ganze
- Sache sein reiller Urteil zu geben, und dies fält dahin aus
- "Das Krotoszyn und Polajewo nie mehr als 50/m rt bringen
- kan, daß H v Voss dies ein geben wollen, und daß die
- jezzigen Pächter solche auch nicht geben können, sondern
- mit viele Tausend von in Rückstand sind."
- Aus dieser Erklärung wirdes Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
- nicht
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Durchlauchtigster Fürst
Gnädigster Herr!
Das Tausch Geschäft soll wie ich mich fest überzeugt halte gewis zu Ewr Hochfürstliche Durchlaucht zufriedenheit beendigt werden. Der anliegende Brief des ehrlichen Glencks enthält die Abschrift des Schreibens am König, und eine an Noch: An B[eyme] und Z[astrow] sind gleiche Schreiben abgegeben welche ganz diese Materie in ſich faßen, der Modalitaet und Ordnung wegen aber immer mit andern Worten gesagt sind. Nach der Äußerung des H. p B dürfte wohl jezt der Herr Minister v. Struensee aufgefordert werden über die ganze Sache sein reiller Urteil zu geben, und dies fält dahin aus "Das Krotoszyn und Polajewo nie mehr als 50/m rt bringen kan, daß H v Voss dies ein geben wollen, und daß die jezzigen Pächter solche auch nicht geben können, sondern mit viele Tausend von in Rückstand sind." Aus dieser Erklärung wirdes Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
- nicht schwer fallen das Resultat zu ziehen —
- Jezt wünsche ich mir, daß der von mir in dieser Sache
- ergriffene Leitfaden Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
- Beifall erhalten möge — Mein haupt Plan war den
- Angruß so fort von Seiten der Ehre zu machen, damit
- die Feeder Helden, welche davon keinen rechten Begriff haben,
- in desto größerer Unordnung gerathen sollen —
- Männer von Kopf und Herz billigen ihn der Himmel
- gebe daß Ewr durch laucht ihn auch aprobiren
- Der Irrthum von Seiten des H. p v. Voss ist sehr groß, und
- soll nicht schwer fallen, nach den angelegten Batterien
- seine Thorheiten zu durchlöchern damit man in einem
- dringen, und die Radotterien seines Nöldichens aus Licht
- stellen kan.
- Überhaupt ist mein Plan, daß der König absolut einen Commis-
- sarius ernennen, oder gleich entscheidend die Sache
- bestimmen und Ewer Durchlaucht die Güter in der Art
- zusagen soll, daß man nach gleichen Ertrag und
- Werth die Sache abmachen solle.
nicht schwer fallen das Resultat zu ziehen — Jezt wünsche ich mir, daß der von mir in dieser Sache ergriffene Leitfaden Ewr Hochfürstliche Durchlaucht Beifall erhalten möge — Mein haupt Plan war den Angruß so fort von Seiten der Ehre zu machen, damit die Feeder Helden, welche davon keinen rechten Begriff haben, in desto größerer Unordnung gerathen sollen — Männer von Kopf und Herz billigen ihn der Himmel gebe daß Ewr durch laucht ihn auch aprobiren Der Irrthum von Seiten des H. p v. Voss ist sehr groß, und soll nicht schwer fallen, nach den angelegten Batterien seine Thorheiten zu durchlöchern damit man in einem dringen, und die Radotterien seines Nöldichens aus Licht stellen kan.
Überhaupt ist mein Plan, daß der König absolut einen Commissarius ernennen, oder gleich entscheidend die Sache bestimmen und Ewer Durchlaucht die Güter in der Art zusagen soll, daß man nach gleichen Ertrag und Werth die Sache abmachen solle.
- Die Behandlungs Art und Ausführung meiner Idie ist dan
- 1stens in Betreff Ewr Durchlaucht Güter.
- hiervon ist Glenck General Pächter / den der muß vor
- der Hand dorten in Spiel bleiben, damit der die Sachen bey
- den Gütern ausführt, weil sonsten andere Geister Bäbe
- reien machen, und Ewr Durchlaucht Kosten und Verdrus ver-
- ursachen könten.
- Glenck hatt einen 9 Jährigen Pacht Contract und zahlt
- jährlich inclusive der ausgemittelten Forst Revenue
- 44500 rtl. alle Afterpachten dependiren von ihm, er hatt
- die Freyheit zu roden zu dismembriren, und was dem
- Nuzzen der Güter anbetrift, frey zu thun und zu laßen
- was er will-
- Er hatt zu diesem Ende mit seine Associes eine Cau-
- tion von 10/m rthl gemacht —
- hier nächst haben ihm Ewr Durchlaucht die erstern Summen
- zur Zustand sezzung der Güter und andern Dinge pp mit
- 67/m rt. Successive bezahlt, auch ihm zur Berichtigung der
- noch auf die Besitzer Broniewski und Trąpczynski fonds
- angewiesen — worüber höchst Sie die Quittungen von
- ihm haben, und sich weiter nicht darum bekümmern wie
Die Behandlungs Art und Ausführung meiner Idie ist dan 1stens in Betreff Ewr Durchlaucht Güter. hiervon ist Glenck General Pächter / den der muß vor der Hand dorten in Spiel bleiben, damit der die Sachen bey den Gütern ausführt, weil sonsten andere Geister Bäbe reien machen, und Ewr Durchlaucht Kosten und Verdrus verursachen könten.
Glenck hatt einen 9 Jährigen Pacht Contract und zahlt jährlich inclusive der ausgemittelten Forst Revenue 44,500 rtl. alle Afterpachten dependiren von ihm, er hatt die Freyheit zu roden zu dismembriren, und was dem Nuzzen der Güter anbetrift, frey zu thun und zu laßen was er willEr hatt zu diesem Ende mit seine Associes eine Caution von 10/m rthl gemacht — hier nächst haben ihm Ewr Durchlaucht die erstern Summen zur Zustand sezzung der Güter und andern Dinge pp mit 67/m rt. Successive bezahlt, auch ihm zur Berichtigung der noch auf die Besitzer Broniewski und Trąpczynski fonds angewiesen — worüber höchst Sie die Quittungen von ihm haben, und sich weiter nicht darum bekümmern wie
- derselbe dies oder jenes verwendet und verwandt hatt —
- Mitt diesen Contract mit den Quittungen trete Ewr Durchlaucht
- auf, geben diese hin leisten hierfür die Eviction und haben weiter
- nichts zu thun, als die Feder Helden mit Mittleid anzusehen wan
- sie sich vor Angst an die Nägel naagen
- 2. In Ansehung der Krotoszyner Güter
- Hier sagt des H. v. Voss Liebling / den er selbst komt am
- Ende nicht vor / Krotoszyn soll 49000 rt bringen —
- der Pacht Contract besagt zwar nur 30000 rt, und
- die Anschläge gar nur 23–25 und 27/m Rthl, indes weis
- man daß es 49000 rt gebracht hätt —
- darauf wird geantwortet, wodurch dies zu erweisen
- sey? denn die Erklärung des Minister v Struensee
- besage nur das Allerhöchste, welches durch H. v. Voss's viel
- fache Resultate begründet wäre, mit 27 oder 30/m rt.
- dan antwortet der Nöldiche. Hier habe ich die Rech-
- nungen des Rentmeister Schmiedels der zur Zeit der
- Tribenfeldschen Administration selbige geführt diese Be-
- sagen so viel oder weniger, das übrige gedenckt man
- durch Meliorationen zu ergänzen —
derselbe dies oder jenes verwendet und verwandt hatt — Mitt diesen Contract mit den Quittungen trete Ewr Durchlaucht auf, geben diese hin leisten hierfür die Eviction und haben weiter nichts zu thun, als die Feder Helden mit Mittleid anzusehen wan sie sich vor Angst an die Nägel naagen
2. In Ansehung der Krotoszyner Güter Hier sagt des H. v. Voss Liebling / den er selbst komt am Ende nicht vor / Krotoszyn soll 49,000 rt bringen — der Pacht Contract besagt zwar nur 30,000 rt, und die Anschläge gar nur 23–25 und 27/m Rthl, indes weis man daß es 49,000 rt gebracht hätt — darauf wird geantwortet, wodurch dies zu erweisen sey? denn die Erklärung des Minister v Struensee besage nur das Allerhöchste, welches durch H. v. Voss's viel fache Resultate begründet wäre, mit 27 oder 30/m rt. dan antwortet der Nöldiche. Hier habe ich die Rechnungen des Rentmeister Schmiedels der zur Zeit der Tribenfeldschen Administration selbige geführt diese Besagen so viel oder weniger, das übrige gedenckt man durch Meliorationen zu ergänzen —
- Dann verlangt Ewr Durchlaucht bevollmächtigter deß
- man doch auch den T fragen mögte.
- T. erscheint und frägt wirt Ironie, was man wünsche
- Die Rede ist dann von den eingenommenen Revenuen von
- Krotoszyn — Mann sagt es betrugen solche 40 oder
- 50/m rt. — Der Antwortet daß es wohl möglich wäre
- Er habe es ſich mit einem glühenden Eyſer daran gelegen
- sein laßen, viel und große Einahmen bey seiner Renth
- Casse zu veranstallten — er habe hierbey stets
- den heißen Wunsch gehegt, daß solches nach möglich
- keit ausposaunt werden mögte um jemanden zu finden
- dem nach den Pacht von Krotoszyn gelüsten, und ihm
- solchen abnehmen mögte — viele um große Ausgabe
- habe er dagegen in stillen bestritten, seinen Cassini nichts davon
- wißen laßen, damit dieser ohne sein schon geängstigts
- Gewißen, nicht zu nahe zu treten, jeden Neugierigen eine
- große Einahme zu sichern können — dem in Grunde
- habe er auch nie als Pächter Ursach gehabt jemanden
- über Gewin oder Verlust auskunft zu geben oder
- rede zu stehen — Indes sey ihm sein Plan geglückt
Dann verlangt Ewr Durchlaucht bevollmächtigter deß man doch auch den T fragen mögte.
T. erscheint und frägt wirt Ironie, was man wünsche Die Rede ist dann von den eingenommenen Revenuen von Krotoszyn — Mann sagt es betrugen solche 40 oder 50/m rt. — Der Antwortet daß es wohl möglich wäre Er habe es ſich mit einem glühenden Eyſer daran gelegen sein laßen, viel und große Einahmen bey seiner Renth Casse zu veranstallten — er habe hierbey stets den heißen Wunsch gehegt, daß solches nach möglich keit ausposaunt werden mögte um jemanden zu finden dem nach den Pacht von Krotoszyn gelüsten, und ihm solchen abnehmen mögte — viele um große Ausgabe habe er dagegen in stillen bestritten, seinen Cassini nichts davon wißen laßen, damit dieser ohne sein schon geängstigts Gewißen, nicht zu nahe zu treten, jeden Neugierigen eine große Einahme zu sichern können — dem in Grunde habe er auch nie als Pächter Ursach gehabt jemanden über Gewin oder Verlust auskunft zu geben oder rede zu stehen — Indes sey ihm sein Plan geglückt
- er habe jemanden bekommen der sich nicht nur in seinem
- Plazze gewünscht, sondern ihm noch dazu ein Abstands
- Quantum gegeben, und den König, wan ihn der Contract
- prolongirt würde, in den lezten Zeiten jährlich an 5000
- rt. mehr zu zahlen — dies habe der König selbst laut
- Cabinets Ordre approbirt, gleich an Zahlungs statt
- Güter von neuen Pächter angenommen, dem T das Ab-
- stands quantum voraus bezahlen und es hernach
- aus die Güter wieder einziehen laßen.
- Übrigens aber müße er der T. wan man ihm auf
- Pflicht und Ehre zu sprechen auforderte — versichern.
- daß es jedem schwer fallen dürfen, die durch ihm bis
- auf 35/m rt. den erhöhete Pacht, abzuführen. Es beweise
- dies auch der Zustand des dermaligen Pächters, den
- der gäbe doch nur 30/m v. baar allen er bliebe imme
- mit großen Summen in reste.
- Die indes von ihm angestellte Unterpächter könten sich auch
- nicht conserviren — den er der T habe als er sie zu den
- hohen Pachten engagiret, selbige dadurch den Abtrag der
er habe jemanden bekommen der sich nicht nur in seinem Plazze gewünscht, sondern ihm noch dazu ein Abstands Quantum gegeben, und den König, wan ihn der Contract prolongirt würde, in den lezten Zeiten jährlich an 5,000 rt. mehr zu zahlen — dies habe der König selbst laut Cabinets Ordre approbirt, gleich an Zahlungs statt Güter von neuen Pächter angenommen, dem T das Abstands quantum voraus bezahlen und es hernach aus die Güter wieder einziehen laßen.
Übrigens aber müße er der T. wan man ihm auf Pflicht und Ehre zu sprechen auforderte — versichern. daß es jedem schwer fallen dürfen, die durch ihm bis auf 35/m rt. den erhöhete Pacht, abzuführen. Es beweise dies auch der Zustand des dermaligen Pächters, den der gäbe doch nur 30/m v. baar allen er bliebe imme mit großen Summen in reste.
Die indes von ihm angestellte Unterpächter könten sich auch nicht conserviren — den er der T habe als er sie zu den hohen Pachten engagiret, selbige dadurch den Abtrag der
- Pacht stets zu erleichtern gesucht, daß er Ihnen für ihre an der Cassen
- abgeführte Pacht wieder alle producte abgenommen, Geträder
- Vieh pp mit noch einmahl so hohen Preisen als solche würcklich ge-
- standen bezahlen ohne es laut werden zu laßen, und blos
- aus diesen Grunde wäre jeder zufrieden gewesen und sey
- Geschäft habe dadurch den glänzendesten Anstrich erhalten.
- Übrigens bliebe das Resultat-Nöldichen sey ein elender
- officiant der auf hören sagen elender Menschen, seine Chase[?]
- wie geleitet, daß er den König Lügen sagen müßen.
- das Resultat des Ganzen ergiebt sich dan von selbsten
- Ewr Hochfürstliche Durchlaucht habe ich dies zur hohen Einsicht
- und zu höchst Ihrer Beruhigung um hersezzen wollen, damit
- Ewr Durchlaucht nur die Sache recht durchschauen mögen.
- den wie mirs scheint so glaube, höchst dieselben daß man mich
- wegen Krotoszyn was anhaben könne, und hätte ich wohl gar
- Höchst Ihnen jenen Plan gemacht, daß ich dabey mit durch zu schüpfen
- gedächte — Bey Gott dies ist nie der Fall, und kan es nie sey — ich
- habe stets gegen jeden guten Menschen Bider gehandelt, folglich konte
- ich es am wenigsten gegen meinen Fürstlichen Gönner thun — Es
- war die reinste lauterste Absicht und der Himmel wird das Ende
- Krönen. Der Minister Ge Schulenburg hatt der Fürstin Sa[cken]: Durch
- versichert, daß Ewr Durch die Güter beiderley Art erhalten könte,
Pacht stets zu erleichtern gesucht, daß er Ihnen für ihre an der Cassen abgeführte Pacht wieder alle producte abgenommen, Geträder Vieh pp mit noch einmahl so hohen Preisen als solche würcklich gestanden bezahlen ohne es laut werden zu laßen, und blos aus diesen Grunde wäre jeder zufrieden gewesen und sey Geschäft habe dadurch den glänzendesten Anstrich erhalten. Übrigens bliebe das Resultat-Nöldichen sey ein elender officiant der auf hören sagen elender Menschen, seine Chase[?] wie geleitet, daß er den König Lügen sagen müßen. das Resultat des Ganzen ergiebt sich dan von selbsten Ewr Hochfürstliche Durchlaucht habe ich dies zur hohen Einsicht und zu höchst Ihrer Beruhigung um hersezzen wollen, damit Ewr Durchlaucht nur die Sache recht durchschauen mögen. den wie mirs scheint so glaube, höchst dieselben daß man mich wegen Krotoszyn was anhaben könne, und hätte ich wohl gar Höchst Ihnen jenen Plan gemacht, daß ich dabey mit durch zu schüpfen gedächte — Bey Gott dies ist nie der Fall, und kan es nie sey — ich habe stets gegen jeden guten Menschen Bider gehandelt, folglich konte ich es am wenigsten gegen meinen Fürstlichen Gönner thun — Es war die reinste lauterste Absicht und der Himmel wird das Ende Krönen. Der Minister Ge Schulenburg hatt der Fürstin Sa[cken]: Durch versichert, daß Ewr Durch die Güter beiderley Art erhalten könte,
- nur müſten Hochſt Sie ſo viel zu zahlen, als bey der recherche der Kro-
- toszyner, Polajewer und Ewr Durchlaucht Güter heraus gebracht
- würde — dagegen läst sich nichts sage, und es komt nur auf
- ein ordentliches Benehmen an.
- Wege, das Geld Negoce schreibt die Fürstin durchl. heute an den
- p Nising — die Fürstin kan und will durch aus nicht mehr al-
- 30/m rt. geben — Nising soll die Instrumente ausfertigen
- und darin nur etwas weniges nach dem hier eingesandten For-
- mular abändern, als dan soll das Geld hier sogleich parar-
- liegen — Jetzt geht es nun noch um Circa 7000 Rthl — ich weis
- nicht wo man diese hernehmen soll — ich gebe mich alle nur
- mögliche Mühe — Gott weis wo es mich glücken wird.
- von der Fürsten erhalte ich durch aus nichts mehr, Ihro Durchlaucht
- versichern es gerne thun zu wollen, nur konte Sie jezt wegen
- Kurze der Zeit nicht mehr Rath schaffen —
- Verkaufe ich morgen meine Schwinersche Eichen so gebe ich
- geht dies aber nicht den wird es schwer werden hier Rath
- zu schaffen — ich werde zwar alles aufbieten vieleicht geht
- es noch — indes sorgen Ewr Hochfürstliche Durchlaucht auch
- dorten
- In tiefsten Respect ersterbe
- Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
- Berlin[?] d. 12ten Xbr 1798.
- treu unterthäniger Diener
- v Triebenfeld
nur müſten Hochſt Sie ſo viel zu zahlen, als bey der recherche der Krotoszyner, Polajewer und Ewr Durchlaucht Güter heraus gebracht würde — dagegen läst sich nichts sage, und es komt nur auf ein ordentliches Benehmen an.
Wege, das Geld Negoce schreibt die Fürstin durchl. heute an den p Nising — die Fürstin kan und will durch aus nicht mehr al30/m rt. geben — Nising soll die Instrumente ausfertigen und darin nur etwas weniges nach dem hier eingesandten Formular abändern, als dan soll das Geld hier sogleich pararliegen — Jetzt geht es nun noch um Circa 7,000 Rthl — ich weis nicht wo man diese hernehmen soll — ich gebe mich alle nur mögliche Mühe — Gott weis wo es mich glücken wird. von der Fürsten erhalte ich durch aus nichts mehr, Ihro Durchlaucht versichern es gerne thun zu wollen, nur konte Sie jezt wegen Kurze der Zeit nicht mehr Rath schaffen — Verkaufe ich morgen meine Schwinersche Eichen so gebe ich geht dies aber nicht den wird es schwer werden hier Rath zu schaffen — ich werde zwar alles aufbieten vieleicht geht es noch — indes sorgen Ewr Hochfürstliche Durchlaucht auch dorten
In tiefsten Respect ersterbe
Ewr Hochfürstliche Durchlaucht
Berlin[?] d. 12ten Xbr 1798.
treu unterthäniger Diener
v Triebenfeld







