Document 31 · Letter
3 April 1808
Berlin
Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen
Triebenfeld, who says he fell ill after his arrest over unpaid interest, asks for the return of the order for 6,000 Rthl so that he can recover the pledged mortgage of 10,000 Rthl. He complains that the Prince has appointed Hawich of Pyzdry as justiciary and has given Honrichs a general power of attorney, which he says should be demanded back, and he proposes salaries totalling 1,800 Rthl. On the lawsuits: Ignatz von Radzinski is in arrears as hereditary lessee of Szetlewek; the Przespolewski case belongs to Trąbczyn and the Prusimski heirs.
Triebenfeld, nach der Arretirung wegen rückständiger Zinsen erkrankt, bittet um Rücksendung der Anweisung über 6000 Rthl, um die verpfändete Hypotheque von 10000 Rthl zurückzuerhalten. Er beklagt, dass der Fürst Hawich aus Pyzdry als Justitiarius angestellt und Honrichs eine General Vollmacht gegeben hat, die zurückgefordert werden soll, und schlägt Gehälter von zusammen 1800 Rthl vor. Zu Prozessen: Ignatz von Radzinski ist als Erbpachter von Szetlewek im Rückstand; die Przespolewskische Sache gehört zu Trąbczyn und den Prusimskischen Erben.
- 31
- Durchlauchtigster Fürst
- Gnädigster Herr
- Über den mir hier getroffenen Unfall oder eigentlich über die Arretirung wegen
- die restierenden Intressen habe ich mich dermaßen geärgert, daß ich eine Entzündung
- im Unterleibe und Krampfe bekam, durch das Bemühen eines redlichen Arztes
- bin ich zwar außer Gefahr gesezt aber auch würde ich im paar wahr Stube
- und Bette hüthen müße ahn ich völlig gewesen. Der Grauer über alle die widrigen
- Ereigniße reibt mich noch auf, von meine Güter habe oder erhalte ich keinen Groschen
- vom Staat und König ziehe ich nichts, von keinen Menschen nehme ich was, wovon soll
- ich leben? Ich habe alles hingegeben wie nicht zum Spott der Menschen zu werden — ich g[...]
- ward hierher gesandt und solte von hier nach Wien gehen, um müste ich aber die Schmach
- erlebe, und meine so eben eingeschrittene Carriere war verrichtet. Jezt sezige
- ich hier und häufe Schulden auf Schulden den ich kan nicht fort — Ich wiederhohle
- daher die Bitte nur ja des allerbaldigsten die ehemalige Anweisung auf
- die 6000 rt. zurück zu schicken, damit ich mir dadurch helfen kan, indem ich die ver-
- pfändete Hypotheque von 10000 rt zurück erhalte.
- Was weiter den von Ewr Durchlaucht verlangten Nachweis betrift so erfolgt selbiger
- nebst den Hypothequen Schein. Ich war in Begriff das Geld aus Holland zu erhalten
- wan Ewr Durchlaucht es aber dorten bekommen können, so ist es mir um desto
- lieber, giebt man Ihnen die vollen 250000 rt, so darff ich ja nur die Hypotheque
- cediren, und da behalten Sie 102000 für sich, auch die ausstehenden Resten,
- welche / wann sich die Zeiten ändern/ schnell beigetrieben werden können.
- Übrigens wird es jezt dorten eine arge Confusion auf die Güter geben, und ich werde
- wieder viel Verdruß haben.
- ich hatte den Justiz Commissarius Mitschke in Kalisz engagirt, daß er als Justitiarius
- in den Gütern schalten, und zugleich die Führung aller Prozeße besorgen solte.
- dafür hatte ich demselben 300 rt. Gehalt und wan er reisete 1 rt. Dienen zugesagt.
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Durchlauchtigster Fürst
Gnädigster Herr Über den mir hier getroffenen Unfall oder eigentlich über die Arretirung wegen die restierenden Intressen habe ich mich dermaßen geärgert, daß ich eine Entzündung im Unterleibe und Krampfe bekam, durch das Bemühen eines redlichen Arztes bin ich zwar außer Gefahr gesezt aber auch würde ich im paar wahr Stube und Bette hüthen müße ahn ich völlig gewesen. Der Grauer über alle die widrigen Ereigniße reibt mich noch auf, von meine Güter habe oder erhalte ich keinen Groschen vom Staat und König ziehe ich nichts, von keinen Menschen nehme ich was, wovon soll ich leben? Ich habe alles hingegeben wie nicht zum Spott der Menschen zu werden — ich g[...] ward hierher gesandt und solte von hier nach Wien gehen, um müste ich aber die Schmach erlebe, und meine so eben eingeschrittene Carriere war verrichtet. Jezt sezige ich hier und häufe Schulden auf Schulden den ich kan nicht fort — Ich wiederhohle daher die Bitte nur ja des allerbaldigsten die ehemalige Anweisung auf die 6,000 rt. zurück zu schicken, damit ich mir dadurch helfen kan, indem ich die verpfändete Hypotheque von 10,000 rt zurück erhalte.
Was weiter den von Ewr Durchlaucht verlangten Nachweis betrift so erfolgt selbiger nebst den Hypothequen Schein. Ich war in Begriff das Geld aus Holland zu erhalten wan Ewr Durchlaucht es aber dorten bekommen können, so ist es mir um desto lieber, giebt man Ihnen die vollen 250,000 rt, so darff ich ja nur die Hypotheque cediren, und da behalten Sie 102,000 für sich, auch die ausstehenden Resten, welche / wann sich die Zeiten ändern/ schnell beigetrieben werden können. Übrigens wird es jezt dorten eine arge Confusion auf die Güter geben, und ich werde wieder viel Verdruß haben.
ich hatte den Justiz Commissarius Mitschke in Kalisz engagirt, daß er als Justitiarius in den Gütern schalten, und zugleich die Führung aller Prozeße besorgen solte. dafür hatte ich demselben 300 rt. Gehalt und wan er reisete 1 rt. Dienen zugesagt.
- Ewr Durchlaucht haben nun aber einen gewißen Hawich aus Peisern, ohne daß ich
- ein Wort davon gewußt habe, als Justitiarius angestellt, auch haben Sie den Honrichs
- eine General Vollmacht geschickt, wie soll das nun redressirt werden. Honrichs
- und Niedźwiecki halten zu sammen, das Resultat ist daß die Kerls jezt Ewer Durchlaucht
- gemeinschaftlich betrügen werden, besonders da der eine dazu authorisirt ist.
- durch 2 Jahre habe die Bösewichte keinen heller abgeführt, sondern schon alles in Sack
- gestochen, ich hatte daher einen Cassus angenommen, und eben jezt mit ausgedehnten
- Vollmachten dahin geschickt. Heute bekomme ich von diesen Mann sei ist der Sohn
- des hiesigen Geheimen Ober Consistorial Rath Heckers / die Nachricht daß ihnen
- der General Bevollmächtigte Sr Durchlaucht, der Herr Honrichs Doct.
- nicht leiden wolle. Was soll ich nun mit diesen und den Mitschke machen?
- Honrichs hat gleich von die Pohlen gepachtet, er ist ein Bube — ich habe ihn damals
- intermitisch genommen um die famore Witower Geschichte aus der Welt zubringen,
- Nie aber war ich gemeint ihm eine Gewalt einzuräumen, wo er schade konte.
- Hecker macht eine Caution von 4 bis 5/m rt. in Tresor scheinen damit konte man, was
- sie gleich nur den halben Werth haben doch etwas decken — die Sache ist hier gerichtlich
- abgemacht — was soll ich nun anfangen —
- Mein Rath ist, Ewr Durchlaucht schreiben dem Hawich, daß er sich über
- alles an mir wenden sollen, eben so den Honrichs und fordern lezteren die Ge-
- neral Vollmacht sogleich mit dem Bemerken ab, daß ihm solche nichts möge
- da er kein Justitzmann wäre, sondern daß Sie Justiz verständige Männern
- brauchten, er könte in der Qualität bleiben als ihm Triebenfeld angestellt hätte,
- Ich bestimme dann daß Hawich als Justiz Contenz erhalt 200 rt. (Sporteln bleiben Ewr durchlaucht)
- Mitschke als General Advocat erhält statt Grimm 300 rt.
- Hecker als Ober Inspector 600 rt.
- Cabanis als Ober Förster und Geannter 300 rt
- Honrichs als geannter Commissarius ohne Einflus 400 rt
- Summe 1800 rt.
- Sanste[?] Schenck 800 rt
- hatte einige Husten Land Pferde Gottes was 400 rt Betrug
- Grimm 300 rt
- Tietz 300 rt
- Cabanis 300 rt
- Honrichs 400 rt
- Sportelen die Schenck geg betrugen an 1200 rt
- sum 3.700 rt.
- wird also gegen ehedem erspart 1900 rt.
Ewr Durchlaucht haben nun aber einen gewißen Hawich aus Peisern, ohne daß ich ein Wort davon gewußt habe, als Justitiarius angestellt, auch haben Sie den Honrichs eine General Vollmacht geschickt, wie soll das nun redressirt werden. Honrichs und Niedźwiecki halten zu sammen, das Resultat ist daß die Kerls jezt Ewer Durchlaucht gemeinschaftlich betrügen werden, besonders da der eine dazu authorisirt ist. durch 2 Jahre habe die Bösewichte keinen heller abgeführt, sondern schon alles in Sack gestochen, ich hatte daher einen Cassus angenommen, und eben jezt mit ausgedehnten Vollmachten dahin geschickt. Heute bekomme ich von diesen Mann sei ist der Sohn des hiesigen Geheimen Ober Consistorial Rath Heckers / die Nachricht daß ihnen der General Bevollmächtigte Sr Durchlaucht, der Herr Honrichs Doct. nicht leiden wolle. Was soll ich nun mit diesen und den Mitschke machen? Honrichs hat gleich von die Pohlen gepachtet, er ist ein Bube — ich habe ihn damals intermitisch genommen um die famore Witower Geschichte aus der Welt zubringen, Nie aber war ich gemeint ihm eine Gewalt einzuräumen, wo er schade konte. Hecker macht eine Caution von 4 bis 5/m rt. in Tresor scheinen damit konte man, was sie gleich nur den halben Werth haben doch etwas decken — die Sache ist hier gerichtlich abgemacht — was soll ich nun anfangen — Mein Rath ist, Ewr Durchlaucht schreiben dem Hawich, daß er sich über alles an mir wenden sollen, eben so den Honrichs und fordern lezteren die General Vollmacht sogleich mit dem Bemerken ab, daß ihm solche nichts möge da er kein Justitzmann wäre, sondern daß Sie Justiz verständige Männern brauchten, er könte in der Qualität bleiben als ihm Triebenfeld angestellt hätte, Ich bestimme dann daß Hawich als Justiz Contenz erhalt 200 rt. (Sporteln bleiben Ewr durchlaucht) Mitschke als General Advocat erhält statt Grimm 300 rt. Hecker als Ober Inspector 600 rt.
Cabanis als Ober Förster und Geannter 300 rt Honrichs als geannter Commissarius ohne Einflus 400 rt Summe 1,800 rt.
Sanste[?] Schenck 800 rt hatte einige Husten Land Pferde Gottes was 400 rt Betrug Grimm 300 rt
Tietz 300 rt
Cabanis 300 rt
Honrichs 400 rt
Sportelen die Schenck geg betrugen an 1,200 rt
sum 3.700 rt.
wird also gegen ehedem erspart 1,900 rt.
- Auf der Art allein bleibt Ewr Durchlaucht Verfügung unbeschadet stehen und ich
- bin auch nicht compromittirt, auch wird viel erspart
- In Ansehung der Anleihe muß ich nochmahls sehr bitten mir ja so schleunig als es möglich
- ist Nachricht zu geben damit ich nicht in Verlegenheit komme. Euer Durchlaucht
- Schreiben ist vom 23 März und ich erhielt es den 3 ten April also 11 Tage gelaufen
- den nochmals wieder hohle ichs, daß es nur der Cedirung der Hypotheque be-
- durf und daß es sehr leicht hierin zu handeln ist. Die Renten fallen dan so
- aus als ich solche geschildert habe auch ehender noch höher —
- Was Eure Durchlaucht mir wegen verschiedene Prozeße schreiben davon weis ich
- kein Wort — Es müßen dies alles außer der Przespolewskische
- Sachen neue Geschichte sein wovon, auch der Bübische Honrichs bein Wort geschrieben
- hat, ich werde sogleich das desfals nötige mit morgender Post schreiben — den im Grunde
- ist wie ich sehe alles erdichtete und fingerte spezbiebische Forderung
- Otocki und Exstädt hat nichts zu fordern die Sache sind zu längst abgemacht
- Ignac v. Radzinski ist Erbpachter und ist noch mit vielen in Rückstand von
- Szetlewek, mit die 6000 rt. Schaden wegen nicht erhaltener Pacht war der Erl.
- so schon abgewiesen, und die 1500 rt sind dem Buben ja bey der Erbpacht
- zu gute gerechnet.
- Der Probst Iwanski hatte ja auch den Prozeß verlohren und war abgewiesen
- auch müste dies die Teutsche Gemeinde zu Swięcia sein fall er obtinirt hätte
- geben. Die Przespolewskische Sache gehört so pure zu Trąbczyn und
- an die Prusimskische Erben — Indes war damals die Quittung gefunden
- daß der Kerl von Prusimski längst bezahlt wer[den]
- Verzeihen Ewr Durchlaucht mein etwas verworvens Schreiben, ich bin so schwach daß
- ich mühe dies zu stande gebracht habe.
- In hintzten Respect ersterben ich
- Ewr Durchlaucht
- von Swięcia habe ich keinen Hypothequen
- Schein — wie mir dünckt hat Glenck da-
- rauf den Haucht und Consorten eintragen
- laßen da würden den Schulden Maße
- Berlin den 3ten Aprill
- 1808.
- treu gehorsamster dein
- v Triebenfeld
Auf der Art allein bleibt Ewr Durchlaucht Verfügung unbeschadet stehen und ich bin auch nicht compromittirt, auch wird viel erspart In Ansehung der Anleihe muß ich nochmahls sehr bitten mir ja so schleunig als es möglich ist Nachricht zu geben damit ich nicht in Verlegenheit komme. Euer Durchlaucht Schreiben ist vom 23 März und ich erhielt es den 3 ten April also 11 Tage gelaufen den nochmals wieder hohle ichs, daß es nur der Cedirung der Hypotheque bedurf und daß es sehr leicht hierin zu handeln ist. Die Renten fallen dan so aus als ich solche geschildert habe auch ehender noch höher — Was Eure Durchlaucht mir wegen verschiedene Prozeße schreiben davon weis ich kein Wort — Es müßen dies alles außer der Przespolewskische Sachen neue Geschichte sein wovon, auch der Bübische Honrichs bein Wort geschrieben hat, ich werde sogleich das desfals nötige mit morgender Post schreiben — den im Grunde ist wie ich sehe alles erdichtete und fingerte spezbiebische Forderung Otocki und Exstädt hat nichts zu fordern die Sache sind zu längst abgemacht Ignac v. Radzinski ist Erbpachter und ist noch mit vielen in Rückstand von Szetlewek, mit die 6,000 rt. Schaden wegen nicht erhaltener Pacht war der Erl. so schon abgewiesen, und die 1,500 rt sind dem Buben ja bey der Erbpacht zu gute gerechnet.
Der Probst Iwanski hatte ja auch den Prozeß verlohren und war abgewiesen auch müste dies die Teutsche Gemeinde zu Swięcia sein fall er obtinirt hätte geben. Die Przespolewskische Sache gehört so pure zu Trąbczyn und an die Prusimskische Erben — Indes war damals die Quittung gefunden daß der Kerl von Prusimski längst bezahlt wer[den] Verzeihen Ewr Durchlaucht mein etwas verworvens Schreiben, ich bin so schwach daß ich mühe dies zu stande gebracht habe.
In hintzten Respect ersterben ich
Ewr Durchlaucht
von Swięcia habe ich keinen Hypothequen
Schein — wie mir dünckt hat Glenck darauf den Haucht und Consorten eintragen
laßen da würden den Schulden Maße
Berlin den 3ten Aprill
1808.
treu gehorsamster dein
v Triebenfeld
- noch 18000 rt gutreten. Inzwischen ist dies nicht auf meiner Hypotheque
- und könte der Anleihe nicht behanderlich sein, Genug war die Gen.
- digster Fürst und Herr ädig 150000 rt in Preußen Courant erhalten könten
- so können die damit über 200000 rt schulden, sogleich hier in Berlin bezahlen
- Mann kauft Tresor Scheine diese stehen niedrig um zahlt da, diese von
- voll aus — Nahmen muß sie jeder der Forderungen hat uns diese zu
- rück verlangt, der Ende und der Haucht et Consort würde sich
- nun eben dazu qualificiren, daß man sie mit Behrscheine bezahlt
- Dies bitte ich alles wohl zu beherzigen und mir so eilig als mögter Nach
- nicht zu geben, auch nach Trąbczyn und Peisern zu schreiben und besonders
- An dem Honrichs gegebene General Vollmacht zurück zu fordern
- den ich kan nicht Loser haft, dass die vielen General bevollmächtigt
- nicht spitzbäberin machen und am Ende Summen negotiren und für sich behalten
- Besonders ist dies bey einem Kerl von Honrichs ist sehr zu befürchten.
- Nochmals können Ewr Durchlaucht jezt schleunig dorten 200000 rt
- baar Geld erhalten, so können die bey den geppigen Consumteren
- wo das Geld so wäre ist um die Papiere so wohl steile sind, beinahe
- Ihre ganze Schulden berichtigen
- Noch eins Eysenhardt fordert am Ewr Durchlaucht eine
- Bedeutende darum anar die Ephraimsche Post gemäscht
- ist — Ephraim fordert das Geld hier auch an ist schon
- desfals mehreremalen bey mir gewesen lassen sich
- Euer Durchlaucht da mir nicht betrüge, am Ephraim
- Paiden[?] für hier mit Tresor Scheine ab die stehe, wie ich in eben
- Ihre nur 48 pct müssen aber doch nach den Nominal
- werth genommen wurden.
- v Triebenfeld
noch 18,000 rt gutreten. Inzwischen ist dies nicht auf meiner Hypotheque und könte der Anleihe nicht behanderlich sein, Genug war die Gen. digster Fürst und Herr ädig 150,000 rt in Preußen Courant erhalten könten so können die damit über 200,000 rt schulden, sogleich hier in Berlin bezahlen Mann kauft Tresor Scheine diese stehen niedrig um zahlt da, diese von voll aus — Nahmen muß sie jeder der Forderungen hat uns diese zu rück verlangt, der Ende und der Haucht et Consort würde sich nun eben dazu qualificiren, daß man sie mit Behrscheine bezahlt Dies bitte ich alles wohl zu beherzigen und mir so eilig als mögter Nach nicht zu geben, auch nach Trąbczyn und Peisern zu schreiben und besonders An dem Honrichs gegebene General Vollmacht zurück zu fordern den ich kan nicht Loser haft, dass die vielen General bevollmächtigt nicht spitzbäberin machen und am Ende Summen negotiren und für sich behalten Besonders ist dies bey einem Kerl von Honrichs ist sehr zu befürchten. Nochmals können Ewr Durchlaucht jezt schleunig dorten 200,000 rt baar Geld erhalten, so können die bey den geppigen Consumteren wo das Geld so wäre ist um die Papiere so wohl steile sind, beinahe Ihre ganze Schulden berichtigen Noch eins Eysenhardt fordert am Ewr Durchlaucht eine Bedeutende darum anar die Ephraimsche Post gemäscht ist — Ephraim fordert das Geld hier auch an ist schon desfals mehreremalen bey mir gewesen lassen sich Euer Durchlaucht da mir nicht betrüge, am Ephraim Paiden[?] für hier mit Tresor Scheine ab die stehe, wie ich in eben Ihre nur 48 pct müssen aber doch nach den Nominal werth genommen wurden.
v Triebenfeld



