Traces in the Sand

Document 261 · Letter

13 December 1814

Vienna

Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen

Triebenfeld reports a firm promise that the Polish estates will be recovered. For the Trąbczyn estates he is to have a calculation ready, and he suggests Leixner present the calculation of damages for Kamionna. He says everything depends on the Prince's declaration and on the report of the High Court of Appeal at Brzeg, which would have to agree with his own submission. Then 112,000 Rthl would come in to pay the Curische, and Cosmar would be brought down. He asks that Hahn be allowed to act, and sends a form of power of attorney for v. Göschel. According to Gärtner the Hohenlohe case stands very well.

One line per manuscript line, with broken words hyphenated and stray break marks removed. Editorial decisions are set out in About the edition.
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  1. 261
  2. Durchlauchtigster Fürst
  3. Gnädigster Fürst und Herr!
  4. Die festeste Zusage ist nun nun auch wegen die Wiedererhaltung der pohlnischen Güter geworden —
  5. Befiehlt mann nun noch den Ersaz was die Güter tragen können, so kan ich mein Glück hochpreisen.
  6. Eine Berechnung, ist mir befohlen, in Bereitschaft zu halten, und mit dieser kan ich jeden Augen-
  7. blick, wann es erfordert wird, vertreten. Dies ist indeß nur von die Trąbczyner Güter,
  8. Die Schaden berechnung von Kaemen kan Leixner hernach allein mit seinen rothäugigten Juden
  9. vortragen den da wünsche ich Ewr Durchlaucht ex nexu zu bleiben. Der f.... Jude allein
  10. muß Ihnen gnädiger Herr, für die sich im Cujawschen angemaßten Güter verantwortlich bleiben
  11. um sowehr als ich noch nicht weit wohn jener Winkel fält; den kömt das Schlimmste zum
  12. Schlimmen, so weit man dem saubere Compagnie die Kaemener Güter weg und läst sie in die
  13. Cujawschen seyzen. Es kömt nur darauf an, was auf die Kaemener Güter eingetragen ist,
  14. und also weßen Nahmen. Inzwischen wird sich dies alles finden, wenn Ewr Durchlaucht nur
  15. erst die Güter wieder übergeben sind —
  16. Die fröhliche und erfreuliche Nachrichten werden nun wohl schon in Ewr Durchlaucht Händen sind als
  17. ich dieses schreibe. Alles kömt jezt auf Ewr Durchlaucht Erklärung und auf den Bericht des
  18. Brieger O[ber]. L[andes]. Gerichts an. Sorgen Sie gnädigster Herr da ja daß alles mit meiner
  19. Eingabe gleichlautend und so übereinstimmend ist daß ich in das mir geschenkte Zutrauen hier
  20. nichts verließen, den habe ich nicht nur sogleich die 112000 rt um die Curischen zu bezahlen, sondern
  21. Cosmar ist sofort geworfen, alle fingirte Transacte und Codizills hohlt der Teufel und
  22. sie mein Fürst sind wieder würklich Regierender Herr —
  23. Dies mein Fürstlicher Gönner, war von jeher einen Plan und Haupt Wunsch — Geht dies alles
  24. in Erfüllung, wie ich die Sachen eingeleitet habe, den ist Ihnen Ehre Glück und ein ruhiges Sorgen
  25. freies Leben im Alter gewiß. Nur bitte ich Sie gnädigsten Herr laßen Sie Hahn
  26. dorten würken. Machen Sie bey Ihre zu gebende Erklärungen keine Complimente
  27. schonen Sie Niemanden und bestätigen ohne Heft was ich und der ehrliche Hahn gesagt
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  1. und geſchrieben haben. Ehre Haabe und Leben ſtaht hier aufs Spiel —
  2. Wir haben mit einer vielköpfigen Hydra zu Kämpfen — der Zustel. Minister wird Feuer
  3. spazern und Cosmar wird das ganze Höllen heer zu Hülfe aufrufen und den einmahl gefaßten
  4. Brocken aus seinen Krallen nicht fahren laßen zu wollen. Spaaren und schonen Sie dorten
  5. nichts — Nahmen Sie Hahn Eberhards und jedes beiden Manns Rath hierbey an — jeder wird sich Ihnen
  6. jezt nähern, wann sieht Ihren mächtigen Beistand, und da wird man gerne mit zum Witter an der
  7. Geschichte werden wollen — Ich würde dann hier schon sorgen —
  8. Ein Formulas zur Vollmacht für den Geheimen Rath v. Göschel sende ich hiermit vollziehen es
  9. Ewr Durchlaucht und senden es mit den Blanquets und den Abschriften hierher —
  10. Ich werde den wegen Abgabe der Vollmacht verdenken — den zu früh wolte ich
  11. das nicht thun damit H v Gärtner nichts verargen solle —
  12. Übermorgen kan ich vieleicht etwas Wichtiges Ewr Durchlaucht melden.
  13. Die unbegränzstete Verehrung ist es in der ich er sterbe
  14. Ewr Durchlaucht
  15. Wien
  16. d 13tn Decbr. 1814.
  17. treu gehorsamster Diener
  18. v Triebenfeld
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  1. wir geht es schlecht — den da die Sache gut geht so wollen die Freunde auch gut freßen und
  2. saufen — Schon bin ich 50 # schuldig —
  3. Apropos wie ich aus Ewr Durchlaucht schreiben 25 t Novbr entnehme, da unß der Löderliche Tambour
  4. wohl dorten wackern Laren gemacht haben, um mit die Pferde hieher gehen zu wollen —
  5. Nie war das mein Wille — ich wolte die Bestim nur von hier laß sei
  6. doch wird Ewr Durchlaucht dies mein Schreiben was ich den Kerl nicht mitgeben mögte
  7. wohl dargethan haben —
  8. "Der Fürst Kanzler meint es Seelen gut mir mir so eben Herr von
  9. Gärtner sagt steht die Hohenlohische Angelegenheit sehr gut, diese werde
  10. vor alle mediatisirten besonders begünstiget — Ich fürchte für den dicken
  11. Herrn daß er vor Wuth nicht berstet, den das würde eine fürchterliche
  12. Explorien geben — Ich habe ihm in einem Minor einen grausamen
  13. Argen zugezogen, da soll er von Wuth beinahe erstickt sein —"