Document 161 · Letter
9 February 1805
Berlin
Karl Ludwig Amelang, lawyer, Hohenlohe-Ingelfingen's agent in Berlin → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen
Amelang reports that the princely letter of the 3rd arrived just as von Triebenfeld was about to depart. He says he was still able to show it to him, and that Triebenfeld was glad of the Prince's satisfaction. He says payment of the assignation has been made. Everything now depends on the revision and on its being speeded up. Three or four months ago the business would have been settled more quickly. Amelang assures the Prince of his zeal. Partly hard to read.
Amelang meldet, dass das fürstliche Schreiben vom 3. eintraf, als v. Triebenfeld gerade abreisen wollte. Er konnte es ihm noch vorlegen, und Triebenfeld freute sich über die Zufriedenheit des Fürsten. Die Zahlung der Assignation ist erfolgt. Alles hängt nun von der Revision und ihrer Beschleunigung ab. Vor 3 bis 4 Monaten wäre das Geschäft schneller erledigt worden. Amelang versichert seinen Eifer. Teilweise schwer lesbar.
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- Durchlauchtigſter Fürſt!
- Gnädigster Fürst und Herr!
- Ew. Hochfürstl. Durchlaucht gnädiges Schreiben von 3. fl.
- ging in dem Augenblik hier ein, daß der Kr. v.
- Triebenfeld abreisen wollte. Ich habe es ihm noch
- vorlegen können u er war sehr erfreuet, daß
- E. Hochfürſtl. Durchlaucht mit ſeiner Bemühung
- gnädige Zufriedenheit zu äußern geruhet.
- die Zahlung der Assignation ist nach eingegeben
- Nachricht an der ledighe Courtoir[?] bereits erfolgt.
- Von der Revision der Lage u. deren Beschleunigung
- wird fernerhin alles abhängen. Die Principie bey
- den öffentl. Behörden sind übriget so Passagair, daß
- sich jeder selbige ringt und 4 Wochen einstehen läßet.
- Vor 3 bis 4 Monath rum das Ganze Geschäft
- Kürzer u mit wenige Bedenklichſten abgemacht. Izt ist
- es anders.
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Durchlauchtigſter Fürſt!
Gnädigster Fürst und Herr!
Ew. Hochfürstl. Durchlaucht gnädiges Schreiben von 3. fl. ging in dem Augenblik hier ein, daß der Kr. v. Triebenfeld abreisen wollte. Ich habe es ihm noch vorlegen können u er war sehr erfreuet, daß
E. Hochfürſtl. Durchlaucht mit ſeiner Bemühung gnädige Zufriedenheit zu äußern geruhet. die Zahlung der Assignation ist nach eingegeben Nachricht an der ledighe Courtoir[?] bereits erfolgt. Von der Revision der Lage u. deren Beschleunigung wird fernerhin alles abhängen. Die Principie bey den öffentl. Behörden sind übriget so Passagair, daß sich jeder selbige ringt und 4 Wochen einstehen läßet. Vor 3 bis 4 Monath rum das Ganze Geschäft Kürzer u mit wenige Bedenklichſten abgemacht. Izt ist es anders.
- Was ich dazu beſtrengen kann E. Hochfürſtl.
- laucht Wünsche zu erfüllen ist meine heilige Pflicht
- u. ich bin hochdemselben zur etwa gnädige Aeußerungen
- höchſt dankbar. H. v Triebenfeld wird mir
- hoffentlich daß Zeugniß nicht verſagen, daß ich
- es an Betriebſamkeit u Fleiß nicht mangeben
- destr. Da das indeß Pflicht für mich ist
- ſo ſetze ich darauf ein beſonderen Werth, ob ich
- gleich wünsche daß die Treue Erfüllung derſelben
- wie die gnädige Gesinnungen E. Hochfürstl. Durch
- laucht erhalten mögen.
- Ich erſterbe mit Ehrfurcht
- E. Hochfürstl. Durchlaucht
- Berlin d. 9. Feb 1805
- unterthänigſter diener
- Amelang
Was ich dazu beſtrengen kann E. Hochfürſtl. laucht Wünsche zu erfüllen ist meine heilige Pflicht u. ich bin hochdemselben zur etwa gnädige Aeußerungen höchſt dankbar. H. v Triebenfeld wird mir hoffentlich daß Zeugniß nicht verſagen, daß ich es an Betriebſamkeit u Fleiß nicht mangeben destr. Da das indeß Pflicht für mich ist ſo ſetze ich darauf ein beſonderen Werth, ob ich gleich wünsche daß die Treue Erfüllung derſelben wie die gnädige Gesinnungen E. Hochfürstl. Durch laucht erhalten mögen.
Ich erſterbe mit Ehrfurcht
E. Hochfürstl. Durchlaucht Berlin d. 9. Feb 1805
unterthänigſter diener
Amelang

