Document 118c · Letter part of Document 118
29 March 1804 [supplied]
Wrocław (Breslau)
Peter Friedrich von Triebenfeld, Councillor of War and Forests, Hohenlohe-Ingelfingen's agent → Prince Friedrich Ludwig of Hohenlohe-Ingelfingen
Countess Schlabrendorff is willing to wait for the 50,000 Rthl until 1 January 1805. Homuth could not obtain a longer term, and she complains of her loss. If the Prince need pay no interest until then, Triebenfeld advises accepting the date, since 2,500 Rthl would be gained. Homuth asks for the settlement so that he can draw up the deed, and intends to try to get the old bills of exchange back. The surveyor Cabanis has departed and means to hire a peasant's cart outside, which he thinks he can get for 4 or 5 Rthl.
Gräfin Schlabrendorff will mit den 50000 Rthl bis zum 1. Januar 1805 warten. Einen längeren Termin konnte Homuth nicht erreichen, sie beklagt ihren Verlust. Muss der Fürst bis dahin keine Zinsen zahlen, rät Triebenfeld, den Termin anzunehmen, da 2500 Rthl gewonnen seien. Homuth bittet um den Vergleich, um die Urkunde aufzusetzen, und will versuchen, die alten Wechsel zurückzubekommen. Der Conducteur Cabanis ist abgereist und will draußen eine Bauernfuhre mieten, die er für 4 oder 5 Rthl zu bekommen glaubt.
- Seiner Hochfürstliche Durchlaucht
- Die Gräfin Schlabrendorff wird mit die 50000 rtl. bis Weinachten
- oder eigentlich bis den 1ten Januar 1805 warten, zu einen längern
- Termin hat sie Homuth nicht bewegen können.
- Sie hat sehr kläglich gethan daß sie so viel verliere müste, und
- Da sie keine Intressen von dieses Capital erhielte, so wäre der
- Verlust noch größer wann sie länger als bis den 1 ten Januar
- 1805 warten solte —
- Ist dem so daß Ewr Durchlaucht bis dahin keine Intressen zahlen
- dürfen, so glaube ich daß es leicht fallen wird, sich bey diesen
- Termin zu beruhigen. Es sind doch dabey 2500 Rthl gewonnen
- und bis zu der Zeit wird Geld genug eingehen —
- Homuth bittet um den Vergleich, damit er das nötige auf
- sezzen und der Gräfin zur Vollziehung zu schicken könne.
- Er wird probiren, ob er bey der Gelegenheit die alten Wechsel
- heraus bekommen kan.
- Der Conducteur Cabanis ist abgegangen
- Er wird sich draußen eine Bauer Fuhre
- miethen die er glaubt vor 4 oder 5 rt.
- zu erhalten. Hier wolte die Mieths
- Kutscher 20 rt. habe und verlangten
- noch auf Entter und Gott weis was
- eine Beihülfe
- Breslau den 29ten Marz 1804.
- v Triebenfeld
Seiner Hochfürstliche Durchlaucht Die Gräfin Schlabrendorff wird mit die 50,000 rtl. bis Weinachten oder eigentlich bis den 1ten Januar 1805 warten, zu einen längern Termin hat sie Homuth nicht bewegen können. Sie hat sehr kläglich gethan daß sie so viel verliere müste, und Da sie keine Intressen von dieses Capital erhielte, so wäre der Verlust noch größer wann sie länger als bis den 1 ten Januar 1805 warten solte — Ist dem so daß Ewr Durchlaucht bis dahin keine Intressen zahlen dürfen, so glaube ich daß es leicht fallen wird, sich bey diesen Termin zu beruhigen. Es sind doch dabey 2,500 Rthl gewonnen und bis zu der Zeit wird Geld genug eingehen — Homuth bittet um den Vergleich, damit er das nötige auf sezzen und der Gräfin zur Vollziehung zu schicken könne. Er wird probiren, ob er bey der Gelegenheit die alten Wechsel heraus bekommen kan.
Der Conducteur Cabanis ist abgegangen Er wird sich draußen eine Bauer Fuhre miethen die er glaubt vor 4 oder 5 rt. zu erhalten. Hier wolte die Mieths Kutscher 20 rt. habe und verlangten noch auf Entter und Gott weis was eine Beihülfe
Breslau den 29ten Marz 1804.
v Triebenfeld
