Document 2 · Note
July 1936
Łazińsk
Albert Breyer's second notebook of July 1936, written in pencil, with "V. Grodziec Juli 1936" on the cover; it is, however, about Łazińsk and the places around it. 65 years earlier, in March, very many people from Łazińsk had gone to Russia, a month on foot; shortly before the war people from Volhynia had come back as well. Włodzimierów had been parcelled out 25 years earlier from the Trąbczyn estate, whose owner was called Count Miączyński, almost all of it to Germans; the remaining manor had some 60 Morgen, and Jesse came from Białobłoty. On forest land of the Trąbczyn estate, which a Jew had bought and sold on to Germans 5–6 years before the war, lies the new settlement "Trompczyn D." with Bochenski, Kinast, Retzlaff, Schwarz, Lipelt, Schmechel and a Pole. In Łazińsk, according to the doctor Brede in Zagórów, consumption is widespread; during prayers the congregation kneels. Germans from Łazińsk received drained land through the Colonisation Commission and were driven out by the Poles at Ostfelde near Września. Further notes cover teachers and sextons from 1895 to 1928, Low German and Kashubian, servitudes from the estates of Biała, Niniew and Chocz, post-built and Pomeranian barns, grave boards at Kazimierka and Józefów, and illegitimate children. The last page gives dates: a Züllichau hymn book of 1744, Old Kazimierka 1782, Józefów 9 November 1790, "from the Chocz estate", whose owner was called Lipski.
Zweites Notizbuch Albert Breyers vom Juli 1936, mit Bleistift geschrieben, auf dem Umschlag „V. Grodziec Juli 1936“; es handelt jedoch von Łazińsk und den Nachbarorten. Vor 65 Jahren seien im März sehr viele aus Łazińsk nach Russland gegangen, einen Monat zu Fuß; kurz vor dem Krieg seien auch Leute aus Wolhynien zurückgekehrt. Włodzimierów sei vor 25 Jahren vom Gut Trąbczyn parzelliert worden, dessen Besitzer Graf Miączyński hieß, fast alles an Deutsche; das Restgut hatte etwa 60 Morgen, Jesse kam aus Białobłoty. Auf Waldland des Gutes Trąbczyn, das ein Jude gekauft und 5–6 Jahre vor dem Krieg an Deutsche weiterverkauft hatte, liegt die Neusiedlung „Trompczyn D.“ mit Bochenski, Kinast, Retzlaff, Schwarz, Lipelt, Schmechel und einem Polen. In Łazińsk ist nach dem Arzt Brede in Zagórów die Schwindsucht verbreitet; beim Gebet kniet die Gemeinde. Deutsche aus Łazińsk erhielten durch die Kolonisationskommission drainiertes Land und wurden in Ostfelde bei Września von den Polen vertrieben. Weiter: Lehrer und Küster von 1895 bis 1928, Plattdeutsch und Kaschubisch, Servitute von den Gütern Biała, Niniew und Chocz, Ständer- und pommersche Scheunen, Grabbretter in Kazimierka und Józefów und uneheliche Kinder. Die letzte Seite nennt Jahreszahlen: ein Züllichauer Gesangbuch von 1744, Alt-Kazimierka 1782, Józefów 9. November 1790, „vom Gute Chocz“, dessen Besitzer Lipski hieß.
- V. Grodziec
- Juli 1936
V. Grodziec Juli 1936
- Łazinsk
- Vor 65 Jahren
- im März, sehr viele
- nach Russland.
- Ein Monat gewandert,
- wenn es gut war.
- (Maas, Merk, Munker
- Lieske,
- vor 46 Jahre ein
- Lieske weggezogen,
- hat hier Geld.
- Kurz vor d. Kriege sind
- auch Wolhyn. zurückgek.
Łazinsk Vor 65 Jahren im März, sehr viele nach Russland. Ein Monat gewandert, wenn es gut war. (Maas, Merk, Munker Lieske, vor 46 Jahre ein Lieske weggezogen, hat hier Geld. Kurz vor d. Kriege sind auch Wolhyn. zurückgek.
- haben den Wald dort
- ausgerodet, die [?]
- haben dann [?]
- [?], sind zurück-
- gekommen (Hom, Liske)
- Łazinsker Lehm
- kaite[r/n?], alle nehmen
- Lehm.
- —o—
- Augustenhoff
- Augustynow u. Emilien-
- heim zusammengegründet,
- gehen d. Kinder zur Schule
- nach Emilienheim
haben den Wald dort ausgerodet, die [?] haben dann [?] [?], sind zurückgekommen (Hom, Liske) Łazinsker Lehm kaite[r/n?], alle nehmen Lehm.
—o—
Augustenhoff Augustynow u. Emilienheim zusammengegründet, gehen d. Kinder zur Schule
- Nach Włodzimierow.
- Włodzimierow parzeliert
- fast alles Deutsche.
- Parzeliert Włodzimierow
- vor 25 Jahre vom Gute Tramb-
- czyn, Besitzer hiess: Graf
- Miączyński.
- Gleich ausgezahlt.
- Restgut hatte an 60 Morgen.
- Jesse kam aus Białobłoty.
- Die anderen aus dieser Gegend.
- —o—
- In Łazinsk ist Schwind-
- sucht verbreitet. Doktor Brede
- in Zagórów wundert sich da-
- rüber; er meint, in dieser Gegend
Nach Włodzimierow. Włodzimierow parzeliert fast alles Deutsche. Parzeliert Włodzimierow vor 25 Jahre vom Gute Trambczyn, Besitzer hiess: Graf Miączyński.
Gleich ausgezahlt. Restgut hatte an 60 Morgen. Jesse kam aus Białobłoty. Die anderen aus dieser Gegend. —o— In Łazinsk ist Schwindsucht verbreitet. Doktor Brede in Zagórów wundert sich darüber; er meint, in dieser Gegend
- [Tür?]ver-
- zierung
- —o—
- Haus
- Emilienheim
- dürfte doch keine Schwind-
- sucht herrschen.
[Tür?]verzierung —o—
Haus Emilienheim dürfte doch keine Schwindsucht herrschen.
- In Łazinsk
- mächtige parabolische
- Dünen
- Die erste bei Emilienheim
- " zweite bei Łazinsk.
- Wiesen
- u. Wasserlöcher
- [Grenzwald?]
- Schule
- bei
In Łazinsk mächtige parabolische Dünen Die erste bei Emilienheim " zweite bei Łazinsk. Wiesen u. Wasserlöcher [Grenzwald?] Schule
bei
- Gottesdienst i. Łazinsk.
- Eigentümlichkeiten:
- Bei dem allgemeinen Gebet
- kniet die Gemeinde.
- Beim letzten Vers des letzten
- Liedes stehen alle auf.
- —o—
- Bei 40 Jahre als Wło
- dzimierzow entstand
- von Trąbczyn aus
- —o—
- Wo die Kanzlei steht
- u. der Pole Ankowiak
- (5 Morg) gehörten
- zu Grabina
Gottesdienst i. Łazinsk. Eigentümlichkeiten: Bei dem allgemeinen Gebet kniet die Gemeinde. Beim letzten Vers des letzten Liedes stehen alle auf. —o— Bei 40 Jahre als Wło dzimierzow entstand von Trąbczyn aus —o— Wo die Kanzlei steht u. der Pole Ankowiak (5 Morg) gehörten zu Grabina
- Neu angesiedelt auf
- Waldland rechts der
- Strasse die Deutschen
- Bochenski 20 M., Kinast, Winterfeld, Neihe[?]
- Retzläff, ein Pole, Schwarz
- Lipelt, Schmechel.
- Das Land war Wald, der
- gehörte zum Gute Trombczyn
- Den Wald u. a. der Boden
- kaufte ein Jude; 5–6 Jahre
- vor dem Kriege an Deutsche
- abverkauft. Die Neusiedl.
- heisst Trompczyn D.
Neu angesiedelt auf Waldland rechts der Strasse die Deutschen Bochenski 20 M., Kinast, Winterfeld, Neihe[?] Retzläff, ein Pole, Schwarz Lipelt, Schmechel. Das Land war Wald, der gehörte zum Gute Trombczyn Den Wald u. a. der Boden kaufte ein Jude; 5–6 Jahre vor dem Kriege an Deutsche abverkauft. Die Neusiedl. heisst Trompczyn D.
- Obory
- Kazimierka
- Józefów
- „Oberscher"
- „Kirschhacker"
- hie = hier
- do = dort
- Sünde
- „Ich will Häfer keipen,
- Kavaliere = Prietzer
- Kuchen zum Fleisch
- Mit d. Vieh u. den Hunden
- zur Hochzeit getanzt.
Obory Kazimierka Józefów „Oberscher" „Kirschhacker" hie = hier do = dort Sünde „Ich will Häfer keipen, Kavaliere = Prietzer Kuchen zum Fleisch Mit d. Vieh u. den Hunden zur Hochzeit getanzt.
- Herzfeld b. Berlin
- Robert Nintz[?],
- [?]
- hat dort geheir.
- Merk, Bruders
- 4 Kinder [Kin…?]
- Herzfeld
- auch Arbeiter.
- Merk
- Gustav Stark
- Ziegelstreicher
- Herzfelde.
- Der Bruder
- G. Merk hat
- hier 10 Morgen
- verkauft
- hat gekauft i. Brudzewo
- bei Strzałkowo; jetzt i. Pommer-
- ellen 48 Morg. gutes Land
- Bukowiec bei Jabłonowo
- Kr. Brodnica
- Um 1830 kamen auch noch
- einzelne nach Łazinsk.
- Merk hat 53 Jahre, ge-
- denkt die russ. Auswand.
- nicht. Des Vaters Bruder Daniel
- kam vor d. Kriege zu Besuch
- nach Łazinsk
Herzfeld b. Berlin Robert Nintz[?], [?] hat dort geheir. Merk, Bruders 4 Kinder [Kin…?] Herzfeld auch Arbeiter. Merk Gustav Stark Ziegelstreicher Herzfelde.
Der Bruder
G. Merk hat hier 10 Morgen verkauft hat gekauft i. Brudzewo bei Strzałkowo; jetzt i. Pommerellen 48 Morg. gutes Land Bukowiec bei Jabłonowo Kr. Brodnica Um 1830 kamen auch noch einzelne nach Łazinsk. Merk hat 53 Jahre, gedenkt die russ. Auswand. nicht. Des Vaters Bruder Daniel kam vor d. Kriege zu Besuch nach Łazinsk
- Ein Janke war 30 Jahre i.
- Wolhynien ist doch zurück
- gekommen, hier gestorben.
- Arm hingezogen, arm zurück
- gekommen.
- Amerikaner: Ed. Buch 4 M.
- Weber, Kr. Bauch 10 M.
- Kolonisationskommission
- Sind viele weggezogen,
- Bauch aus Obory,
- Merk —
- Deckert,
- Haben gutes, drainiertes
- Land bekommen.
- In Ostfelde Wrześ. die Deutschen
- aus Łazinsk von d. Polen
- runtergejagt, paar Groschen
- bezahlt.
Ein Janke war 30 Jahre i. Wolhynien ist doch zurück gekommen, hier gestorben. Arm hingezogen, arm zurück gekommen.
Amerikaner: Ed. Buch 4 M. Weber, Kr. Bauch 10 M. Kolonisationskommission Sind viele weggezogen, Bauch aus Obory,
Merk —
Deckert, Haben gutes, drainiertes Land bekommen.
In Ostfelde Wrześ. die Deutschen aus Łazinsk von d. Polen runtergejagt, paar Groschen bezahlt.
- Wurmbusch Mainitz
- Kr. Wreschen Kr. Wreschen
- —o—
- Koppen — Garbenhaufen
- In Łazinsk stellenweise
- schöner Weizen
- —o—
- Es gibt auf [Rhein…?]
- im Dorfe?
- Ein altes Paar liegt im Winter
- „mich angegrölt" — angeschrien. unbeweglich
- Es wurden Kartoffeln gestoh-
- len, aus Gutmütigkeit. —
- —o—
- Geschlechtliche Krankheiten
- nicht vorhanden.
Wurmbusch Mainitz Kr. Wreschen Kr. Wreschen —o— Koppen — Garbenhaufen In Łazinsk stellenweise schöner Weizen
—o— Es gibt auf [Rhein…?] im Dorfe?
Ein altes Paar liegt im Winter „mich angegrölt" — angeschrien. unbeweglich Es wurden Kartoffeln gestohlen, aus Gutmütigkeit. — —o— Geschlechtliche Krankheiten nicht vorhanden.
- Uneheliche Kinder
- viel.
- Fru[c?]ksucht auf [Wanderschaft?],
- [stärker?] Sommerarbeit
- auf früheren [Gottmanns?]
- [?], jetzt [verkauft?]
- nicht
- Die nach ins[?] Posen[schen?] gehen
- die Mädchen bringen
- sehr oft Kinder mit.
- Nach Danzig gegangen
- an 20 Mann, mehr
- Mädchen.
- Aus [?] 50 Personen.
Uneheliche Kinder viel.
Fru[c?]ksucht auf [Wanderschaft?], [stärker?] Sommerarbeit auf früheren [Gottmanns?] [?], jetzt [verkauft?] nicht Die nach ins[?] Posen[schen?] gehen die Mädchen bringen sehr oft Kinder mit. Nach Danzig gegangen an 20 Mann, mehr Mädchen.
Aus [?] 50 Personen.
- Wege gehen durch die
- Höfe.
- —o—
- Mursch, schwarze Erde
- vermischt mit Sand, gibt
- erträglichen Boden.
- Sonst geht sogar die
- [Sprachweizen?] zugrunde.
- —o—
- Im [Sü…?] haben die
- Łazinsker v. Tromp-
- czyn C, Wald angekauft
- „Swirkhaber"
Wege gehen durch die Höfe.
—o— Mursch, schwarze Erde vermischt mit Sand, gibt erträglichen Boden. Sonst geht sogar die [Sprachweizen?] zugrunde. —o— Im [Sü…?] haben die Łazinsker v. Trompczyn C, Wald angekauft „Swirkhaber"
- Vor 10 Jahren bekamen die Białoblot
- u. Orlin Servitut zu
- 4 Morgen auch grossen
- Wald, hauen ihn aus.
- Vom Gute Biała
- für Hütung u. Holzrecht
- u. Streu.
- —o—
- Ständerhäuser
- niedrige Schorn-
- steine.
Vor 10 Jahren bekamen die Białoblot u. Orlin Servitut zu 4 Morgen auch grossen Wald, hauen ihn aus. Vom Gute Biała für Hütung u. Holzrecht u. Streu.
—o— Ständerhäuser niedrige Schornsteine.
- Lehmgebäude
- „ins Holland" rein
- sagte d. Frau.
- 1 dt. Lehr. u. 1 poln.
- Lehrer.
- Pommersche Scheunen
- i. Obor.
- Viel Elsen.
- Torf gegraben.
- Backöfen draussen
Lehmgebäude „ins Holland" rein sagte d. Frau. 1 dt. Lehr. u. 1 poln. Lehrer.
Pommersche Scheunen
i. Obor. Viel Elsen. Torf gegraben. Backöfen draussen
- In Łazinsk drinnen
- d. Backöfen
- Kleine Wirtschaft.
- In Obory viel schlech-
- ter Wald für Servi-
- tut. Bekommen
- vor d. Kriege.
- Servitut vom Gute
- Niniew.
- —o—
- In Kazimierka
In Łazinsk drinnen
d. Backöfen Kleine Wirtschaft. In Obory viel schlechter Wald für Servitut. Bekommen vor d. Kriege. Servitut vom Gute Niniew.
—o— In Kazimierka
- wenig Wiesen. An
- deres Landsch.-Bild
- Viel Häuser mit
- Dachziegeln gedeckt.
- Offene Landschaft
- Querlin — Restgut
- d. Pydde
- Ziegelei
wenig Wiesen. An deres Landsch.-Bild Viel Häuser mit Dachziegeln gedeckt. Offene Landschaft Querlin — Restgut
d. Pydde Ziegelei
- Ständerscheune.
- Mit Karren Ge-
- treide eingefahren.
- Dicht neben d. Stän-
- derscheune eine
- pommersche.
- Keine Wanderdüne
- [sehe ich?] die zweite.
- pomm. Scheune
- Tür
- Backöfen draussen
Ständerscheune. Mit Karren Getreide eingefahren. Dicht neben d. Ständerscheune eine pommersche. Keine Wanderdüne [sehe ich?] die zweite. pomm. Scheune Tür Backöfen draussen
- Kazmierka
- Kirchhof dicht
- a. d. Kirche.
- Grabbretter wie
- in Łazinsk
- Zementdenkmäler
- wie Łazinsk,
- gleicher Schmuck
- Zur Kirche hat [Pydde?]
- Ziegeln geschenkt.
- —o—
- Bei Józefów eine Neue
- Welt, ein Dorf,
- nach [Ko…?]-Chocz.
Kazmierka Kirchhof dicht
a. d. Kirche. Grabbretter wie in Łazinsk Zementdenkmäler wie Łazinsk, gleicher Schmuck Zur Kirche hat [Pydde?] Ziegeln geschenkt. —o— Bei Józefów eine Neue Welt, ein Dorf, nach [Ko…?]-Chocz.
- Na olędrach
- " barwy
- Józefów
- Firstgugge[?]
- Dachgugge
- Józefów: guter Boden
- Viel Weizen
Na olędrach " barwy
Józefów Firstgugge[?] Dachgugge Józefów: guter Boden Viel Weizen
- Erlenreihen
- Gute Wirtschaftsgebäude
- Ständerhaus
- i. Józefów
- Spitzer Giebel
- Torfwiesen
- Eigener Wald.
- Józefów: Grabbretter auf
- d. Friedhof wie Łazinsk.
- Haus Schmiedemeyer. —
- Ständerhaus
- mit d. Giebel zur Strasse.
- Pom. Häuser — mit Breitseite
Erlenreihen Gute Wirtschaftsgebäude Ständerhaus
i. Józefów Spitzer Giebel Torfwiesen Eigener Wald. Józefów: Grabbretter auf
d. Friedhof wie Łazinsk. Haus Schmiedemeyer. — Ständerhaus mit d. Giebel zur Strasse. Pom. Häuser — mit Breitseite
- 40 dt. Wirte i. Józefów. Land
- i. einem Stück, Wald 2 Morgen
- besonders.
- 5½ Morg. Land.
- Kein deutscher Unterricht
- an 60 deut. Kinder.
- Ein poln.-evang. Lehrer, der
- nichts Deutsch versteht, gibt
- Relig.-Unt. Vor 2 Jahren
- wollte er poln. Religionsunt.
- einführen, die Kinder wollten
- nicht, so musste er deutsch
- machen: es ist aber ein Ge-
- lächter, übt m. 2 d. [Hochz?],
- dann war er ganz weg.
- —o—
- Vom Gute Chocz. Gleich am
- Land liegt d. [Gemeinde?] Wald.
40 dt. Wirte i. Józefów. Land
i. einem Stück, Wald 2 Morgen besonders.
5½ Morg. Land.
Kein deutscher Unterricht an 60 deut. Kinder.
Ein poln.-evang. Lehrer, der nichts Deutsch versteht, gibt Relig.-Unt. Vor 2 Jahren wollte er poln. Religionsunt. einführen, die Kinder wollten nicht, so musste er deutsch machen: es ist aber ein Gelächter, übt m. 2 d. [Hochz?], dann war er ganz weg. —o— Vom Gute Chocz. Gleich am Land liegt d. [Gemeinde?] Wald.
- Laut Inventar bekamen Servitut
- vor 45 Jahren.
- Vater d. Janke sprach kaschub.
- sind alle ausgestorben.
- Wegert = platt.
- Vor d. Krieg — Küster bis
- v. 1907.
- 1907 die Schule gebaut
- 1907 – 1928 Fr. Lehmann.
- vor Kuske Thiem
- 1895 – 1898, dann Hebzer.
- Rottke war lange Jahre
- in Watzke.
- Die meisten sprachen plattdeutsch
- Nach Russland: ein Onkel Zimmer
- Kochanek, vor 46 Jahr. Hat es
- in Wolh. schlecht gehabt. Wollte
Laut Inventar bekamen Servitut vor 45 Jahren.
Vater d. Janke sprach kaschub. sind alle ausgestorben. Wegert = platt.
Vor d. Krieg — Küster bis
v. 1907. 1907 die Schule gebaut 1907 – 1928 Fr. Lehmann. vor Kuske Thiem 1895 – 1898, dann Hebzer. Rottke war lange Jahre in Watzke.
Die meisten sprachen plattdeutsch Nach Russland: ein Onkel Zimmer Kochanek, vor 46 Jahr. Hat es in Wolh. schlecht gehabt. Wollte
- den Vater hineinführen, es ging
- ihm schlecht.
- In Kazim. Neu- u. Alt weniger
- Plattdeutsch gesprochen.
- In Obory 15 Mor. Schulland
- „war im Druck" in Angst.
- Züllichau
- Gesangb. 1744.
- Alt-Kazimierka 1782
- Józefów 9 Nov. 1790.
- vom Gute Chocz, Besit. Lipski
- er hiess Josef = Józefów
- Kazimierz = Kazimierka
- Nowo-Lipsk = Lipski
- 12 dekt.
- gehören zum Kantorat
- Józefów
den Vater hineinführen, es ging ihm schlecht.
In Kazim. Neu- u. Alt weniger Plattdeutsch gesprochen. In Obory 15 Mor. Schulland „war im Druck" in Angst. Züllichau
Gesangb. 1744.
Alt-Kazimierka 1782 Józefów 9 Nov. 1790. vom Gute Chocz, Besit. Lipski er hiess Josef = Józefów Kazimierz = Kazimierka Nowo-Lipsk = Lipski 12 dekt.
gehören zum Kantorat Józefów
























