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July 1936
Łazińsk
Albert Breyer's notebook, written in pencil, with "Juli 1936", "Łazinsk" and "Emilienheim" on the cover: notes from what the people of the German settlements of the commune of Trąbczyn told him. The colony of Łazińsk, beside which the stamp of its village mayor stands in the notebook, has 2,040 Morgen and 250 farmers; about 1880, with a question mark, it received servitudes from the Trąbczyn estate, which were added to the old land at the notary's and are heavily taxed. Breyer asks when the remaining manor land of Trąbczyn was parcelled out, which Jesse bought and which is now called Włodzimierow. He lists the teachers of Łazińsk: Mielke since 1925, Klingbeil 9 years, Ed[uard] Zelmer 34 years, Radke 10 years, Rasch 50 years, who still taught at 80; on the first day of lessons there were 186 children in the school, and for ten years one teacher had 170 pupils. The military authorities complained to the Ministry of Education that the recruits of the commune of Trąbczyn could not speak Polish. Many emigrated to Volhynia, people from Łazinsk also to Russia and back, others to America and Brazil. Emilienheim was joined to Drzewce because 11 persons were lacking to make 200. Further notes cover marriage circles, hymn books from Wrocław and Züllichau, field names, the speech of the "Brücher" ("ick war do"), houses, barns and wooden grave boards. The last pages are a log of his photographs; one of them is headed "Juli 1935" and names Gostynin, Leonberg and Grabie.
Notizbuch Albert Breyers, mit Bleistift geschrieben, auf dem Umschlag „Juli 1936“, „Łazinsk“ und „Emilienheim“: Notizen nach den Angaben der Bewohner der deutschen Siedlungen der Gemeinde Trąbczyn. Die Kolonie Łazińsk, bei der der Stempel ihres Schulzen im Heft steht, hat 2040 Morgen und 250 Wirte; vom Gut Trąbczyn erhielt sie um 1880, mit Fragezeichen, Servitute, die beim Notar dem alten Land zugeschrieben wurden und hoch besteuert sind. Breyer fragt, wann das Restgut Trąbczyn parzelliert wurde, das Jesse kaufte und das heute Włodzimierow heißt. Er notiert die Lehrer in Łazińsk: Mielke seit 1925, Klingbeil 9 Jahre, Ed[uard] Zelmer 34 Jahre, Radke 10 Jahre, Rasch 50 Jahre, der noch mit 80 Jahren unterrichtete; am ersten Unterrichtstag waren 186 Kinder in der Schule, und zehn Jahre lang hatte ein Lehrer 170 Schüler. Die Militärbehörden klagten beim Unterrichtsministerium, die Rekruten der Gemeinde Trąbczyn könnten nicht Polnisch. Viele sind nach Wolhynien ausgewandert, aus Łazinsk auch nach Russland und zurück, andere nach Amerika und Brasilien. Emilienheim wurde an Drzewce angeschlossen, weil 11 Personen zur Zahl 200 fehlten. Weiter: Heiratskreise, Gesangbücher aus Breslau und Züllichau, Flurnamen, Redensarten der „Brücher“ („ick war do“), Häuser, Scheunen und hölzerne Grabbretter. Die letzten Seiten sind ein Verzeichnis seiner Aufnahmen; eine davon trägt die Überschrift „Juli 1935“ und nennt Gostynin, Leonberg und Grabie.
- Juli 1936
- Łazinsk
- Emilienheim
Juli 1936 Łazinsk Emilienheim
- An [?] [?] [?] [?]
- In Orlin: [?]
- Bahnhof
- Töpferecke:
- bei Białobłoty
- Weißer Berg
- Schwarze [Damm?]
- [Li…?] Straße
- nach [?]
- Neu-[Schl…?]
- [?] [?]
- [Wal…?], [?]
- d. Wald
- auf d. [?]
An [?] [?] [?] [?] In Orlin: [?] Bahnhof Töpferecke: bei Białobłoty Weißer Berg Schwarze [Damm?] [Li…?] Straße nach [?] Neu-[Schl…?] [?] [?] [Wal…?], [?]
d. Wald auf d. [?]
- In Obory Lehrer Kampel.
- [Lodz.?] Sem.
- ist seit 5 Jahren.
- In Józefow ein Mathys
- Kantor.
- (die Akten bei ihm)
- [Kb.?]-Bücher ab 1907
- P. Gross
- Konin u. Słupca
- mit Zagórow
- wenig verschwägert —
- häufig dafür: Nowo-
- u. Alt Łazinsk u.
- Józefow; seltener i. Zagórow
- mehr nach Lissa-Peisern
- heiraten auch aus dem
In Obory Lehrer Kampel. [Lodz.?] Sem.
ist seit 5 Jahren. In Józefow ein Mathys Kantor.
(die Akten bei ihm) [Kb.?]-Bücher ab 1907 P. Gross Konin u. Słupca mit Zagórow wenig verschwägert — häufig dafür: Nowou. Alt Łazinsk u. Józefow; seltener i. Zagórow mehr nach Lissa-Peisern heiraten auch aus dem
- Posenschen.
- Aus Grodziec Gem.
- heiraten aus Orlin
- u. Białobłoty, Obory
- auch Borowiec in die
- Zagórower Gem.
- seltener: Wojciechowo,
- Ciswica, Grondy.
- —o—
- Wrąbczynek. Kolonia
- mit Polen stark durch-
- mischt, sprechen mit
- Vorliebe polnisch.
Posenschen.
Aus Grodziec Gem. heiraten aus Orlin u. Białobłoty, Obory auch Borowiec in die Zagórower Gem. seltener: Wojciechowo, Ciswica, Grondy. —o— Wrąbczynek. Kolonia mit Polen stark durchmischt, sprechen mit Vorliebe polnisch.
- singen gut, sehr viele
- musik. Familien.
- Intelligenter als Grodziec (i. Gem. Zagórow)
- Verkehr mit Posenschen
- —o—
- Michalinow
- Pommersche Scheunen in
- u. bei Emilienheim.
- Häuser aus Lehm mit
- Holzbindung
- Lehm
- die pommersche Scheune
- jedoch nicht rein ausge-
- prägt
singen gut, sehr viele musik. Familien. Intelligenter als Grodziec (i. Gem. Zagórow) Verkehr mit Posenschen —o—
Michalinow Pommersche Scheunen in u. bei Emilienheim. Häuser aus Lehm mit Holzbindung
Lehm die pommersche Scheune jedoch nicht rein ausgeprägt
- Michalinow.
- Land: 1) Baustücke
- 2 Morgen
- 2) Kaveln 4 Morgen
- 3) 4 Morgenstücke magdeb.
- 4) Wiesen b. Oleśnica
- 1, 2, 3 Morgen
- 4a) Wiesen b. Olchowo
- 1, 2, 3 Morg.
- Schulzenland sind 2 M. L.
- 1 M. W.
- 1 Morg. Wiese für Mühle
Michalinow.
Land: 1) Baustücke 2 Morgen
2) Kaveln 4 Morgen
3) 4 Morgenstücke magdeb.
4) Wiesen b. Oleśnica
1, 2, 3 Morgen 4a) Wiesen b. Olchowo
1, 2, 3 Morg. Schulzenland sind 2 M. L. 1 M. W.
1 Morg. Wiese für Mühle
- Schule 7 Morgen.
- —o—
- Meist Breslauer Gesang-
- bücher. —
- Nach Wolhynien
- sind viele ausgewand.
- nach Nowograd-Wolyn.
- —o—
- Wohnhäuser in annähre[t/s?]den Fachwerk
- Restgut Trąbczyn.
- Jesse gekauft, wann?
- Wie ist das Land klassiert? i. Mich.
Schule 7 Morgen. —o— Meist Breslauer Gesangbücher. — Nach Wolhynien sind viele ausgewand. nach Nowograd-Wolyn. —o— Wohnhäuser in annähre[t/s?]den Fachwerk Restgut Trąbczyn. Jesse gekauft, wann? Wie ist das Land klassiert? i. Mich.
- Westlig[?] der Schule
- Mielke
- in Łazinsk.
- „Die Büschen" Flurnamen
- Wirtschaften: „[Gehege?]"
- —o—
- „Die Birk[?]la[ch?]"
- „Rotkapp"
- „Die Noga"
- ([?] Fuß)
- „Trieb" [?] „[Gehege?]" [?] in Grądzeń
Westlig[?] der Schule Mielke in Łazinsk. „Die Büschen" Flurnamen Wirtschaften: „[Gehege?]" —o— „Die Birk[?]la[ch?]" „Rotkapp" „Die Noga" ([?] Fuß) „Trieb" [?] „[Gehege?]" [?] in Grądzeń
- „Bärwinkel"
- „Moraß". —
- —o—
- Alter Krüger (86 J.)
- Sohn d. Krüg. im Posenschen Schmied.
- sein Lehrer Neumann
- Kosiniery im Dorf keinen
- Schaden gemacht
- Krüger hat d. Tochter auch 4 Morgen Land
- verschrieben an [Wagelt?].
- An den Ecken d. Scheunen
- gestützt mit schmalen
- Querbalken
- In Emilienheim sprechen nicht
- so [grob?] wie Łazinsk.
„Bärwinkel"
„Moraß". —
—o— Alter Krüger (86 J.) Sohn d. Krüg. im Posenschen Schmied. sein Lehrer Neumann Kosiniery im Dorf keinen Schaden gemacht Krüger hat d. Tochter auch 4 Morgen Land verschrieben an [Wagelt?]. An den Ecken d. Scheunen gestützt mit schmalen Querbalken In Emilienheim sprechen nicht so [grob?] wie Łazinsk.
- Kolonja Łazińsk.
- GROMADA ŁAZIŃSKA KOLONJA
- SOŁTYS
- GMINA Trąbczyn
- 2040 Morgen.
- Wirte 250 Wirte.
- Nur eine Kategorie III.
- auch Huta Trąbczyńska
- ein Restgut aufgeteilt
- II. Kategorie
- Trombczyn Neuland.
- 4 Morgen für 1 gezahlt.
Kolonja Łazińsk. GROMADA ŁAZIŃSKA KOLONJA SOŁTYS GMINA Trąbczyn 2,040 Morgen. Wirte 250 Wirte. Nur eine Kategorie III. auch Huta Trąbczyńska ein Restgut aufgeteilt
II. Kategorie Trombczyn Neuland. 4 Morgen für 1 gezahlt.
- Klatt hat d. Gesangbuch
- mitgenommen.
- z. B. bei Schröter Ludwig
- war d. Name Pydde Michel.
- niemand gedenkt,
- wann dieser gelebt hat.
- —o—
- Servitut bekommen vom
- Gute Trombczyn um 1880?
- Grünwald um 1904
- Die Servitute wurden zum
- alten Land beim Rejenten
- zugeschrieben, müssen auch
- davon hohe Steuern zahlen.
- —o—
- Die 60 Wirte sind i. d. Zeit
- zugekommen.
Klatt hat d. Gesangbuch mitgenommen.
z. B. bei Schröter Ludwig war d. Name Pydde Michel. niemand gedenkt, wann dieser gelebt hat. —o— Servitut bekommen vom Gute Trombczyn um 1880? Grünwald um 1904 Die Servitute wurden zum alten Land beim Rejenten zugeschrieben, müssen auch davon hohe Steuern zahlen. —o— Die 60 Wirte sind i. d. Zeit zugekommen.
- Sind i. d. Wald gekommen:
- haben an d. Hütung gebaut,
- für den Hofreite.
- In Emilienheim heisst
- es Baustelle.
- Jeder hat um Hause seine Hütung,
- auch wenn er zwei Morgen Land
- nur besitzt.
- Der grösste bis zum kleinsten
- hat sein Stückchen Wiese.
- —o—
- Torf auf d. Wiesen d. Lehrers
- u. d. Schulzen, sonst wenig
- Torf. 10–15 haben für eigenen
- Bedarf.
- Die Birkenrinde findet
Sind i. d. Wald gekommen: haben an d. Hütung gebaut, für den Hofreite.
In Emilienheim heisst es Baustelle.
Jeder hat um Hause seine Hütung, auch wenn er zwei Morgen Land nur besitzt.
Der grösste bis zum kleinsten hat sein Stückchen Wiese. —o— Torf auf d. Wiesen d. Lehrers u. d. Schulzen, sonst wenig Torf. 10–15 haben für eigenen Bedarf.
Die Birkenrinde findet
- man noch, Torfschicht
- mannshoch.
- —o—
- Der Graben geht bis Peisern
- über Bukow, Łukom.
- „Noga" „Maras"
- Bei d. Schule „Altes Holland"
- „Bärwinkel"
- „Neues Holland"
- „Neu-Warschau"
- Der Kanal heisst „Graben"
- In Emilienheim.
- Baustellen.
- „Kafeln" „Viermorgen"
man noch, Torfschicht mannshoch.
—o— Der Graben geht bis Peisern über Bukow, Łukom. „Noga" „Maras" Bei d. Schule „Altes Holland" „Bärwinkel" „Neues Holland" „Neu-Warschau" Der Kanal heisst „Graben" In Emilienheim. Baustellen. „Kafeln" „Viermorgen"
- Man findet noch alte
- Kühnstubben. (gräbt ihn
- aus)
- 1929 Lieder.
- im Bresl. Buch.
- Friedhof: Józefow
- Agnes Schütz, geb. Neumann
- In Neustädtl in Schlesien,
- geb. 17. IV 1832
- 31. I. 1864 gestor[ben]
Man findet noch alte Kühnstubben. (gräbt ihn aus)
1929 Lieder.
im Bresl. Buch. Friedhof: Józefow Agnes Schütz, geb. Neumann In Neustädtl in Schlesien, geb. 17. IV 1832
31. I. 1864 gestor[ben]
- Peltzer (vom Kulturbund)
- zwei Mal im
- Seminar aufgenommen.
- Bei Berendt: Dienstmädchen.
- Ist spurlos verschwunden.
- —o—
- 10 Jahre hindurch 170 Schüler
- bei einem Lehrer.
- Seit 2 Jahren eine Hilfs-
- kraft, da ein neues Schul-
- gebäude gebaut wurde.
- Militärbehörden beklagten
- sich im Unter.-Min., dass
- die Rekruten d. Gem. Trąb-
- czyn nicht polnisch können.
Peltzer (vom Kulturbund) zwei Mal im Seminar aufgenommen. Bei Berendt: Dienstmädchen. Ist spurlos verschwunden. —o— 10 Jahre hindurch 170 Schüler bei einem Lehrer.
Seit 2 Jahren eine Hilfskraft, da ein neues Schulgebäude gebaut wurde. Militärbehörden beklagten sich im Unter.-Min., dass die Rekruten d. Gem. Trąbczyn nicht polnisch können.
- In Peisern Holl.
- Breslauer u. Züllichauer
- Aus Łazinsk sind
- nach Russland gegangen
- kamen auch zurück.
- —o—
- Neu Holland hinter
- d. Hütte.
- —o—
- Die Schwiegermutter des
- Kranich gedenkt, dass
- das Vorwerk Huta
In Peisern Holl. Breslauer u. Züllichauer Aus Łazinsk sind nach Russland gegangen kamen auch zurück. —o— Neu Holland hinter
d. Hütte. —o— Die Schwiegermutter des Kranich gedenkt, dass das Vorwerk Huta
- aufgeteilt wurde.
- —o—
- Mielke
- Der alte Ludw. Klingbeil,
- ging nach Amerika, wurde
- dort „Pastor", Vervielfältigen
- konnte er, teilen nicht.
- Nur Religion unterrichtet.
- Im ersten Unterrichtstag
- waren i. d. Schule 186 Kinder.
- Lehrer i. Łazinsk:
- Mielke seit 1925.
- Klingbeil war 9 Jahre.
- Zelmer Ed[uard] war 34 Jahre.
- aus Łazinsk
- Radke 10 Jahre
- Rasch 50 Jahre
- ein anderer hat für ihn die
- Prüfung bestanden.
aufgeteilt wurde. —o—
Mielke Der alte Ludw. Klingbeil, ging nach Amerika, wurde dort „Pastor", Vervielfältigen konnte er, teilen nicht. Nur Religion unterrichtet. Im ersten Unterrichtstag waren i. d. Schule 186 Kinder. Lehrer i. Łazinsk: Mielke seit 1925. Klingbeil war 9 Jahre. Zelmer Ed[uard] war 34 Jahre. aus Łazinsk
Radke 10 Jahre
Rasch 50 Jahre ein anderer hat für ihn die Prüfung bestanden.
- Rasch war noch mit
- 80 Jahren Lehrer, hier
- in Łazinsk gestorben.
- —o—
- Mutter schwer krank. Es
- wird d. Pastor geholt,
- unterwegs fragt er den
- Sohn: Wie geht es der
- Mutter? Sehr schlecht
- hoffentlich ist sie schon
- tod, ehe wir hinkommen.
- Pastor wendet ein: Viel-
- leicht. —
- Die Oborer: Hockerling.
Rasch war noch mit 80 Jahren Lehrer, hier in Łazinsk gestorben. —o— Mutter schwer krank. Es wird d. Pastor geholt, unterwegs fragt er den Sohn: Wie geht es der Mutter? Sehr schlecht hoffentlich ist sie schon tod, ehe wir hinkommen. Pastor wendet ein: Vielleicht. — Die Oborer: Hockerling.
- Oborscher Kirschknacker
- —o—
- Auf d. Mädchen
- sagt man „[Züchten?]"
- heiratstüchtige
- in Zamęty.
- Plötzer = Kavaliere
- Wenn sie grob sprechen:
- Hockerlinge.
- In Orlin u. Białoblot:
- Kaschuben
Oborscher Kirschknacker —o— Auf d. Mädchen sagt man „[Züchten?]" heiratstüchtige in Zamęty.
Plötzer = Kavaliere Wenn sie grob sprechen: Hockerlinge.
In Orlin u. Białoblot: Kaschuben
- Michalinow Olesn.
- Kühe ziehen Erntewagen
- Zäune angekalkt. —
- Vor zwei Jahren Schule ver-
- grössert, bezäunt, Gmina
- dazu gegeben 300 zł. —
- Emilienheim angeschlossen
- an Drzewce, weil 11 Person
- fehlten zur Zahl 200. Jetzt
- daraus grosse Schwierig-
- keiten. Der Schulze i. Drzewce
- kennt d. dt. Leute nicht
- Unterschulze ist noch Krüger,
- muss helfen
Michalinow Olesn.
Kühe ziehen Erntewagen Zäune angekalkt. — Vor zwei Jahren Schule vergrössert, bezäunt, Gmina dazu gegeben 300 zł. — Emilienheim angeschlossen an Drzewce, weil 11 Person fehlten zur Zahl 200. Jetzt daraus grosse Schwierigkeiten. Der Schulze i. Drzewce kennt d. dt. Leute nicht Unterschulze ist noch Krüger, muss helfen
- Nach Russland
- Budendorfs
- ist des Vaters Schwester
- gezogen (die Frau Budendorf)
- auch noch 2 aus Michalinow
- Schwiegervater bekam zwei
- Morgen sandiges Land, hat
- sich aufgebaut. —
- Was Halwege war, ging
- nach Deutschland. Budendorf
- haben sich nur auf diese Art
- die Wirtschaft auszahlen können.
- Breslauer Bücher in Emilien-
- heim.
- 2 St. Religion i. d. Woche
Nach Russland
Budendorfs ist des Vaters Schwester gezogen (die Frau Budendorf) auch noch 2 aus Michalinow Schwiegervater bekam zwei Morgen sandiges Land, hat sich aufgebaut. — Was Halwege war, ging nach Deutschland. Budendorf haben sich nur auf diese Art die Wirtschaft auszahlen können. Breslauer Bücher in Emilienheim.
2 St. Religion i. d. Woche
- Aus Swięcia
- Budendorf stammt aus Swięcia
- Flurnamen
- 1) Bronikel
- 2) Steinbruch
- 3) Grüne [Kaveln?]
- 4) Gänseblotte
- 5) Oldergschie[h?]
- 6) Griefenberge.
- 7) Grosse Blotte
- 8) Baustellen.
Aus Swięcia Budendorf stammt aus Swięcia Flurnamen
1) Bronikel
2) Steinbruch
3) Grüne [Kaveln?]
4) Gänseblotte
5) Oldergschie[h?]
6) Griefenberge.
7) Grosse Blotte
8) Baustellen.
- Ein [Gullat?], [Hormann?]
- nach Russland. Budendorf
- [gefinkt?], vor 50 Jahren.
- —o—
- Bruch ist hinter Oleśnica
- Tarszewo, Olchowo, Mały
- Las, Dombrowitz — alles
- vor d. Warthe —; die
- Menschen werden „Die
- Brücher" genannt.
- —o—
- Myśliborer Holl., Węglewer
- [Hausker?] Holl. Kein
- Bruch.
Ein [Gullat?], [Hormann?] nach Russland. Budendorf [gefinkt?], vor 50 Jahren. —o— Bruch ist hinter Oleśnica Tarszewo, Olchowo, Mały Las, Dombrowitz — alles vor d. Warthe —; die Menschen werden „Die Brücher" genannt. —o— Myśliborer Holl., Węglewer [Hausker?] Holl. Kein Bruch.
- Die Leute im Bruch sprechen
- nach d. Swięcer Sprache, alles
- kurz.
- „In der Tür eine Leinwand
- platte gegen d. Hitze"
- —o—
- Die Häuser Ständer mit
- Lehm ausgefüllt, im Win-
- ter kalt.
- —o—
- Schabeln geraten nicht, schlechtes
- Land.
- „alle essen gern Mohnklösse"
- —o—
- Bei Schultz i. d. Küche sauber.
- —o—
- Deutsche Dienstboten bei Schultz.
- In Węgl. Holländer — polnische.
Die Leute im Bruch sprechen nach d. Swięcer Sprache, alles kurz.
„In der Tür eine Leinwand platte gegen d. Hitze" —o— Die Häuser Ständer mit Lehm ausgefüllt, im Winter kalt.
—o— Schabeln geraten nicht, schlechtes Land.
„alle essen gern Mohnklösse" —o— Bei Schultz i. d. Küche sauber. —o— Deutsche Dienstboten bei Schultz. In Węgl. Holländer — polnische.
- Bei Schulz Ständerscheune.
- Auch treten in Emilienheim
- bereits Pappeln auf, sie wachsen
- aber nicht kerzengerade, verzwei-
- gen sich mehr.
- —o—
- Auf d. Friedhof i. Emilienheim
- ähnliche hölzerne Grabbretter
- wie in Łazinsk
- auch die neuen Zement
- kreuze sind den Łazinsker
- gleich. —o—
- „Kopitzen": Garbenhaufen
- sagen i. Emilienheim.
Bei Schulz Ständerscheune. Auch treten in Emilienheim bereits Pappeln auf, sie wachsen aber nicht kerzengerade, verzweigen sich mehr.
—o— Auf d. Friedhof i. Emilienheim ähnliche hölzerne Grabbretter wie in Łazinsk auch die neuen Zement kreuze sind den Łazinsker gleich. —o— „Kopitzen": Garbenhaufen sagen i. Emilienheim.
- Neues Holl. i. Łazinsk?
- Wie sprechen i. Emilienheim?
- Wie in Tarszewo, Olszewo
- Wann parzelliert Restgut
- Trąbczyn? Jesse gekauft,
- wann? Heisst heute Włodzi-
- mierow. Noch lange vor dem
- Kriege. —
- Eine Tante d. Krügers vor mehr 40 Jahren
- nach Brasilien mit ihrem Manne.
- [?] i. Brasilien. Früher war
- die Epistel drin, konnte man
- zusammen mit Kantor lesen.
Neues Holl. i. Łazinsk? Wie sprechen i. Emilienheim? Wie in Tarszewo, Olszewo Wann parzelliert Restgut Trąbczyn? Jesse gekauft, wann? Heisst heute Włodzimierow. Noch lange vor dem Kriege. — Eine Tante d. Krügers vor mehr 40 Jahren nach Brasilien mit ihrem Manne. [?] i. Brasilien. Früher war die Epistel drin, konnte man zusammen mit Kantor lesen.
- Tarszewo, Olchowo, Mały
- Las, Chruściki — Brücher
- „sprechen langsam gedehnt
- „j" anstatt g
- „jejen" „jejangen"
- —o—
- „ick war do" = Brücher.
- ich war da
- er hud = er hatte
- —o—
- alte Schultz
- In jedem Holland ein ande
- res Buch, darum gleiche
- Bücher eingeführt
- Privileg für Züllichau 1786.
Tarszewo, Olchowo, Mały Las, Chruściki — Brücher „sprechen langsam gedehnt „j" anstatt g „jejen" „jejangen" —o— „ick war do" = Brücher. ich war da er hud = er hatte —o—
alte Schultz In jedem Holland ein ande res Buch, darum gleiche Bücher eingeführt Privileg für Züllichau 1786.
- Der Vater d. alten Schultz kam
- aus Tomice
- 1889 — [1928?]
- immer 80–90 auch 100 Kind.
- Kantor bis 1934.
- Neumann L. 1889 – 1849
- Pflegel. 1849. —
- Schulchronik geschrieben
- v. Schultz.
- In Emilienheim Land und
- nieużytek
- (Matura gemacht das schwerste i. Leben)
- Früher Breslauer Gesang-
- bücher.
- Ein Sohn d. Schultz Pastor i. Deutschl.
- (als Kind immer Pastor werden. —)
- Postbeamte, Missionar, Indien, Eng-
- land, Krieg, Dänemark, Rostock.
Der Vater d. alten Schultz kam aus Tomice
1889 — [1928?] immer 80–90 auch 100 Kind. Kantor bis 1934.
Neumann L. 1889 – 1849 Pflegel. 1849. — Schulchronik geschrieben
v. Schultz. In Emilienheim Land und nieużytek (Matura gemacht das schwerste i. Leben) Früher Breslauer Gesangbücher.
Ein Sohn d. Schultz Pastor i. Deutschl. (als Kind immer Pastor werden. —) Postbeamte, Missionar, Indien, England, Krieg, Dänemark, Rostock.
- Zur Schulgem. gehören:
- Augustynow, Włodzimierow
- Michalinow, auch Drzewce.
- [vortüng Kr?] um 1876
- Nach Wolhynien sind aus-
- gewandert 4 Brüder d. Schulz,
- in d. Gegend v. [Wolwachówka?],
- Kr. Żytomierz. Die meisten
- dort hingezogen.
- Nach Amerika viel ge-
- zogen, kam zurück, kaufte
- sich Land oder zahlte
- das angekaufte aus. Ein
- Sohn d. Schultz i. Parkre, ist
- Farmer.
- Das Gut Drzewce parzelliert
- haben auch einige Deutsche
- genommen, noch vor jap. Kriege
- um 1900
Zur Schulgem. gehören: Augustynow, Włodzimierow Michalinow, auch Drzewce. [vortüng Kr?] um 1876 Nach Wolhynien sind ausgewandert 4 Brüder d. Schulz, in d. Gegend v. [Wolwachówka?], Kr. Żytomierz. Die meisten dort hingezogen.
Nach Amerika viel gezogen, kam zurück, kaufte sich Land oder zahlte das angekaufte aus. Ein Sohn d. Schultz i. Parkre, ist Farmer.
Das Gut Drzewce parzelliert haben auch einige Deutsche genommen, noch vor jap. Kriege um 1900
- Łazinsk
- Emilienheim
- Łazinsk
- Sonne
- N 4 Fam[?] 12 1/25
- Ohne 6,3
- 1 Uhr 8 Mann 1/25 B. 6
- 7. Haus 1/10 Bl. 9
- 3 Uhr N 9. Schultz 1/50 Bl. 9
- Emilienheimer
- zahlen gut Abga-
- ben sagte d. Steuerinspek.
- nicht zusammen-
- schliessen; dann aber doch.
- Strażniki: im Dorfe, der einzige
- Pole, Ladenbesitzer, zahlt kein Steuern
Łazinsk
Emilienheim
Łazinsk
Sonne N 4 Fam[?] 12 1/25 Ohne 6,3 1 Uhr 8 Mann 1/25 B. 6
7. Haus 1/10 Bl. 9 3 Uhr N 9. Schultz 1/50 Bl. 9 Emilienheimer zahlen gut Abgaben sagte d. Steuerinspek. nicht zusammenschliessen; dann aber doch. Strażniki: im Dorfe, der einzige Pole, Ladenbesitzer, zahlt kein Steuern
- N 6, 10 Uhr Sonne Bl. 18, 1/10
- 7 " " B. 25 1/10 Mädch.
- Janina Bednarek
- Michalinow
- —o—
- Haus 11 Uhr,
- Kind 25 Bl. 1/10
- Fam.
- [Film?] ohne
- Morg.
- Emilienheim N 1, Bethaus
- 7. 1933 12 Uhr, Gf
- I Kl. 14 Mor.
- II " 235 "
- III " 25 "
- IV " 49 "
- Nieużyt. 14 "
- 337 morg.
- Bl. 9. 1/10 Sek
- Land.
- 5 Uhr Bl. 12
- Gf. 1/5
N 6, 10 Uhr Sonne Bl. 18, 1/10 7 " " B. 25 1/10 Mädch. Janina Bednarek Michalinow —o— Haus 11 Uhr, Kind 25 Bl. 1/10 Fam.
[Film?] ohne Morg.
Emilienheim N 1, Bethaus
7. 1933 12 Uhr, Gf I Kl. 14 Mor. II " 235 " III " 25 " IV " 49 " Nieużyt. 14 " 337 morg. Bl. 9. 1/10 Sek Land.
5 Uhr Bl. 12 Gf. 1/5
- N 4 Haus B. 12, Gf. 1/5 Sek 4 Uhr
- N 6 Krüger Bl. 9. Gf 1/5 " 4 Uhr
- Sonne
- N 8 Schule Lehr. Bl. 12. Gf. 1/5 " 12½ Uhr
- Sonn
- 5 Kinder Bl. 18 Ohne 1/15 "
- 3 " Bl. 12 " 1/25 "
- Sonne
- N 1 Neue [W…?]. Bl. 12 Ohne 1/10 5!
- 2. [?] Bl. Ohne 1/5 5
- 3 Lands. Bl. 4,5 " 1/25 5
- 4 Mühle " 4,5 " 1/10 5½
- N 1 Haus Bl. 9, Ohne 1/10 6 Uhr
- Mann Bl. 6,3 " 1/10 6 Uhr
- 8. [Kazm.?] 11 Uhr. Gf B. 9. 1/5
N 4 Haus B. 12, Gf. 1/5 Sek 4 Uhr N 6 Krüger Bl. 9. Gf 1/5 " 4 Uhr Sonne N 8 Schule Lehr. Bl. 12. Gf. 1/5 " 12½ Uhr Sonn 5 Kinder Bl. 18 Ohne 1/15 " 3 " Bl. 12 " 1/25 " Sonne N 1 Neue [W…?]. Bl. 12 Ohne 1/10 5!
2. [?] Bl. Ohne 1/5 5 3 Lands. Bl. 4,5 " 1/25 5 4 Mühle " 4,5 " 1/10 5½ N 1 Haus Bl. 9, Ohne 1/10 6 Uhr Mann Bl. 6,3 " 1/10 6 Uhr
8. [Kazm.?] 11 Uhr. Gf B. 9. 1/5
- Juli 1935.
- 9 Uhr Haus Radatz i. Schatten
- mit 7 Gänsen
- Bl. 9. Ohne 1/25 Sek.
- 9½ Uhr. Penno. Im Stalle
- Bl. 12. Ohne 1/10 Sek.
- Haus Radatz, 4 Uhr nachm.
- Bl. 12. Selbf. 1/10 Sek.
- g. d. Sonne.
- 12 Uhr mittags, Sonne, Weichsell.
- Bl. 9. Gf. 1/25 Sek.
- Sonne
- Gostynin, Kirche, 11 Uhr. Gf. Bl. 6 1/5
- viel Vordergr.
- Leonberg, Schule, 10 Uhr, Ohne Bl. 25 1/10
- " Friedhof, 10 " Gf. Bl. [4,5?], 1/10
- Grabie, Landwirt. 5½ " Ohne Bl. 9. 1/10
- Frau Vogel, 3 Uhr, Gf. Bl. 4,5 1/25
- Montag
- N 9 Wirtsch. 7 Uhr Bl. 9 1/2 Sek Oh.
- 3 Birke 9 Uh Bl. [?] 1/10 Sek O.
- 6 Obory 10 " Bl. 9 1/10 Gf
Juli 1935.
9 Uhr Haus Radatz i. Schatten mit 7 Gänsen Bl. 9. Ohne 1/25 Sek. 9½ Uhr. Penno. Im Stalle Bl. 12. Ohne 1/10 Sek. Haus Radatz, 4 Uhr nachm. Bl. 12. Selbf. 1/10 Sek.
g. d. Sonne. 12 Uhr mittags, Sonne, Weichsell. Bl. 9. Gf. 1/25 Sek. Sonne Gostynin, Kirche, 11 Uhr. Gf. Bl. 6 1/5 viel Vordergr.
Leonberg, Schule, 10 Uhr, Ohne Bl. 25 1/10 " Friedhof, 10 " Gf. Bl. [4,5?], 1/10 Grabie, Landwirt. 5½ " Ohne Bl. 9. 1/10 Frau Vogel, 3 Uhr, Gf. Bl. 4,5 1/25 Montag N 9 Wirtsch. 7 Uhr Bl. 9 1/2 Sek Oh. 3 Birke 9 Uh Bl. [?] 1/10 Sek O. 6 Obory 10 " Bl. 9 1/10 Gf
- Landgüte:
- Białobł.
- Leit = Leine
- übergreigeln = überfahren
- Müller
- Vor 54 Jahren aus St[?]pin
- nach Deutschl. zur Arbeit.
- kamen aus Emilienheim mit
- einem Mädchen zusammen
- und heirateten. —
- Neu Czarkow, Briesen, Paprotk[?]
- auch Brücher
- Psary verkopp. im J. 1868
- In St[y?]pin bei 6 Stücke: um 1868
- [Bloh.?]: hinterm Kanal.
- Trockene, Neuland, hinterm
- Kirchhof; Vermessen: Dornstein
- nach Izbitz „[?]" im Gute
- „Grochowisko".
Landgüte:
Białobł.
Leit = Leine übergreigeln = überfahren Müller Vor 54 Jahren aus St[?]pin nach Deutschl. zur Arbeit. kamen aus Emilienheim mit einem Mädchen zusammen und heirateten. — Neu Czarkow, Briesen, Paprotk[?] auch Brücher Psary verkopp. im J. 1868 In St[y?]pin bei 6 Stücke: um 1868 [Bloh.?]: hinterm Kanal. Trockene, Neuland, hinterm Kirchhof; Vermessen: Dornstein nach Izbitz „[?]" im Gute „Grochowisko".
- Gebet[buch?]: Wasserquelle
- haben d. Pastoren verbo-
- ten d. Rutkowski [weil?]
- [sein?] [?] [vorynier?]
- den Rutkowski nach Warschau
- abgeholt, die Gem. [ihn?]
- herausgerettet.
- [?] das Pflaster i. d. [Hölle?]
- [von?] Pastoren u. Pfaffen
- fertig ist, dann geht
- die Welt unter.
Gebet[buch?]: Wasserquelle haben d. Pastoren verboten d. Rutkowski [weil?] [sein?] [?] [vorynier?] den Rutkowski nach Warschau abgeholt, die Gem. [ihn?] herausgerettet.
[?] das Pflaster i. d. [Hölle?] [von?] Pastoren u. Pfaffen fertig ist, dann geht die Welt unter.


































